Innenstadtverträgliche Mobilitätswende in Klein- und Mittelstädten

Die Herausforderung: Intelligente und klimaschonende Neuorganisation der Mobilität, um das City-Leben angenehmer für die Menschen zu gestalten und die Erreichbarkeit der Innenstadt des Mittelzentrums Bramsche beizubehalten.

Das Pilotprojekt: Die neue, am 28. März 2024 eröffnete City-Fahrradstraße führt über den Kirchplatz als zentralem Platz für Außengastronomie und Veranstaltungen Um die Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern zu minimieren, wurde ein „Toleranzbereich Kirchplatz“ realisiert: durch Ausschilderung als Fußgängerzone mit Zusatz „Fahrräder frei“, ein von der FGZ abgesetztes Pflaster sowie Symbole, die Rücksichtnahme und Toleranz signalisieren. CONVENT Mensing hat den vorbereitenden Workshop mit den relevanten Akteure und der City-Offensive moderiert und Textinput für den Flyer erstellt.

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Die ersten Pop-ups starten in der Bramscher City

Die Pop-up-City Bramsche geht an den Start. Die Jury unter Vorsitz von Klaus Mensing hatte am 4. April die insgesamt fünf Bewerbungen diskutiert und bewertet. Die Stadt Bramsche hat ein 92 m² großes ehemaliges Ladengeschäft in 1A Lage am Kirchplatz angemietet und vermietet es weiter an Pop-ups.

Ab dem 20. April bis Ende Juli ziehen die ersten Pop-up Nutzer ein. Erster Nutzer ist Bramsche Ganzheitlich – ein Netzwerk aus Menschen und Unternehmen mit den Schwerpunkten Gesundheit, Stressmanagement, Lernförderung, Coaching und mehr. In den gut drei Monaten präsentieren sich die einzelnen Anbieter, es gibt Schnupperangebote und Thementage. Im Anschluss geht es kreativ weiter: Kreatives Bramsche ist ein Zusammenschluss kreativer Menschen, die selbst gemachte Produkte und Werkstücke anbieten. Abends sollen Hobbykurse stattfinden und am Wochenende wird für ein Musical geprobt.

 

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Frische Projekte für CONVENT Mensing

CONVENT Mensing ist erfolgreich in das Jahr 2024 gestartet. Durch unsere umsetzungsorientierte Beratung unterstützen wir Städte und Gemeinden, lebendiger, resilienter und lebenswerter zu werden.

Im Projekt „Bramsche bringt`s: lebendig und resilient“ laufen die Vorbereitungen für die Pop-up-Nutzung einer Immobilie in der Innenstadt (www.bramsche.de/pop-up) . Um die Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern im Zuge der neuen City-Fahrradstraße zu minimieren, die über den Kirchplatz als das „Wohnzimmer“ von Bramsche verläuft, wird im Frühjahr ein „Toleranzbereich Kirchplatz“ realisiert (Ausschilderung als Fußgängerzone, Radfahrer frei, plus begleitende PR). Zudem werden Kinder und Jugendliche zu ihren Ideen für eine „Innenstadt für Kinder“ befragt.

Der von CONVENT Mensing begleitete Coworking Space in Achmer (Landkreis Osnabrück) ist erfolgreich gestartet: Lediglich ein Arbeitsplatz ist noch frei.

Unsere jüngst beauftragten Machbarkeitsstudien für MarktTreffs in Brodersby-Goltoft (Schleswig-Flensburg) und in Lehe (Dithmarschen) sichern die Nahversorgung in kleinen Dörfern und schaffen lebendige Treffpunkte (vgl. www.markttreff-sh.de).

Im Ortskernentwicklungskonzept für die Gemeinde Trappenkamp (Kreis Segeberg) erarbeiten wir Maßnahmen zur Belebung des Geschäftsbesatzes und des öffentlichen Raumes sowie für die Nachnutzung der ehemaligen Feuerwehr als Jugendzentrum, die Erweiterung und Modernisierung des Sportlerheims und die Modernisierung und Bespielung der Waldbühne.

 >> Erfahren Sie mehr in unserem „Update Projekte 2023-2024“:
       CONVENT Mensing_Update Projekte 2023-2024

Seine Erfahrungen und gute Beispiele zur Stärkung und Belebung von Quartieren, Ortskernen und Innenstädten hat Klaus Mensing im Rahmen des Zertifikatslehrgangs „Citymanager(in) / Quartiersmanager(in) (IHK)“ der IHK Hannover am 20. Februar 2024 im Handelshaus Hannover referiert.

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Wir kümmern uns um Ihre Aufgaben

Projekte und Themen von CONVENT Mensing

Stärkung der Ortskerne, Innenstädte und Quartiere, Entwicklungskonzepte für bestehende Gewerbegebiete, ein Quartiersmanagement oder ein Business Improvement District (BID) für Geschäftsstraßen, Mobilitätskonzepte für morgen, Nahversorgung auf dem Land, Onlinehandel, kreative und umsetzungsorientierte Planungsprozesse – das alles sind aktuelle Herausforderungen für Landkreise und Regionen, Städte und Gemeinden, Zentren und Quartiere.

Die Bewältigung dieser Herausforderungen erfordert neben Entwicklungsstrategien auch Managementkonzepte und Instrumente für die Umsetzung – Akteure müssen aktiviert und beteiligt werden. CONVENT Mensing unterstützt Sie kompetent und kooperativ. Wir geben Ihnen fachlichen Input und kümmern uns um Ihre Aufgaben und die Umsetzung Ihrer Ziele.

Zu den genannten Themen führen wir spannende Projekte mit interessanten Partnern in zahlreichen Städten, Gemeinden und Regionen durch. Damit Sie sich schnell informieren können, lesen Sie die anliegenden Überblicke:

CONVENT Mensing_Update Projekte 2023-2024

CONVENT Mensing_Projekte 2022-2023

CONVENT Mensing_Erfolgreiche Projekte für kleine Gemeinden 2022-2023

CONVENT Mensing: Projekte Herbst 2021

CONVENT Mensing: Projekte Update 2020-2021

CONVENT Mensing: Projekte 2019-2020

CONVENT Mensing: Projekte 2018

CONVENT Mensing: Projekte 2017

CONVENT Mensing: Projekte 2016

CONVENT Mensing: Projekte 2015

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Unsere Themen-Specials

Unsere Beratungserfahrungen und Referenzen zu den Themen Stadt- und Ortsentwicklungskonzepten, Quartiersmanagement und BID, Moderationen und Beteiligungsverfahren, Wohnen mit Zukunft, insbesondere in Klein- und Mittelstädten, Befragungen und Marktforschung, Innenentwicklung sowie Onlinehandel haben wir in Specials zusammengefasst.

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Coworking – Chancen für die Ortskerne in den ländlichen Räumen

Der Coworking-Trend hat den Ländlichen Raum erreicht. Durch die Digitalisierung (Homeoffice und Videokonferenzen) entstehen neue Arbeitsorte – der Wohnstandort gewinnt an Bedeutung. New Work-Ansätze wie Homeoffice oder Coworking können vor Ort, unterstützt durch eine leistungsfähige digitale Infrastruktur, neue Angebote schaffen und Arbeitspendler aus den benachbarten Mittel- und Oberzentren zurückgewinnen. Gleichzeitig bieten Coworking-Arbeitsplätze zeitgemäße Folgenutzungen für leerstehende Immobilien und Belebungsimpulse für die Ortskerne.

Seit der Pilotstudie von CONVENT Mensing „Coworking auf dem Land – und im Leerstand?“ für den Landkreis Osnabrück im Jahr 2017 hat sich das Thema mittlerweile dynamisch entwickelt – in Stadt und Land.

Der neue Coworking Space in Achmer (Landkreis Osnabrück) ist Anfang 2024 durch einen privaten Anbieter in einer ehemaligen Bürioimmobilie realisiert worden. CONVENT Mensing hatte zur Vorbereitung einen Workshop mit dem Eigentümer und den Interessent*innen moderiert, um die Nutzungswünsche (von täglich bis gelegentlich, mit fix desk oder flex desk) abzustimmen und mit Blick auf die Räumlichkeiten zu koordinieren (vgl. das Foto). Mittlerweile ist der Space ausgelastet.

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Frische Ideen und Fördermittel für die Bramscher Innenstadt

Bramsche erhält weitere Fördermittel aus dem Programm „Zukunftsräume Niedersachsen“, um die Innenstadt noch attraktiver und lebendiger zu gestalten. Am 23. Oktober 2023 übergab Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier aus dem Niedersächsischen Ministe-rium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung den Förderbescheid über 209.000 € an Bürgermeister Heiner Pahlmann. „Bramsche bringt`s 2.0 – es geht immer noch lebendiger und resilienter“. So lautet das Motto des Förderantrags. Damit soll an die bisherigen Erfolge angeknüpft werden.

Vier Tage vorher konnte auch der Förderkreis Freundliches Bramsche e.V. einen Erfolg feiern: Bei der Preisverleihung des diesjährigen landesweiten Wettbewerbs „Gemeinsam aktiv – Handel(n) vor Ort“ gab es am 19. Oktober in Verden für den Beitrag „Die City-Offensive Bramsche – gemeinsam für eine starke Innenstadt!“ aus der Hand von Wirtschaftsminister Olaf Lies die Urkunde sowie ein Preisgeld von 4.000 €.

Beide Bewerbungen hat CONVENT Mensing federführend unterstützt.

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Pop-ups als Bausteine für erfolgreiche Zwischennutzungen

Klaus Mensing leitete Workshop auf dem IHK-Forum Stadtmarketing
am 7. September 2023 in Hannover

Pop-up-Nutzungen etablieren sich zunehmend in den Innenstädten – um neue Impulse für Leerstände zu geben, durch wechselnde Angebote neue Einkaufserlebnisse zu bieten und so auch dauerhaft den Besatzmix zu beleben.

Pop-ups können ein Erfolgsmodell sein – bei guter Konzeption, engagiertem City-Management und kooperativen Eigentümern. Neben temporärer Lösung für einzelne Leerstände sind sie ein strategisches Konzept zur nachhaltigen Stärkung der Zentren. Durch Reduzierung der Miete werden die Markteintrittsbarrieren gesenkt, sodass neue Geschäftsideen mit begrenztem Risiko ausprobiert werden können.

Wie können Pop-ups erfolgreich realisiert werden? Welche Erfolgsfaktoren und typischen Hemmnisse sind zu beachten?

Auf dem 27. IHK-Forum Stadtmarketing am 7. September 2023 in Hannover haben Klaus Mensing, CONVENT Mensing, und Julian Temme, Stadt Verden (Aller), im Forum 1 über „Pop-ups als Bausteine für erfolgreiche Zwischennutzungen“ berichtet und mit den Teilnehmenden über ihre Erfahrungen vor Ort diskutiert.

Hier geht es zum Programm-Flyer: Stadtmarketingflyer 2023.

Mehr wissen? Lesen Sie den Beitrag von Klaus Mensing „Mit Pop-ups die Innenstädte beleben“, in: STANDORT Zeitschrift für Angewandte Geographie, Heft 3-23:
Mit Pop-ups die Innenstädte beleben (Klaus Mensing)

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Starke Dorfmitten durch Orts(kern)entwicklungskonzepte

Klein- und Mittelstädte übernehmen wichtige Funktionen als Ankerpunkte im ländlichen Raum. Kleine Gemeinden und Dörfer sind attraktive Wohnorte und mit einem lebendigen Vereinsleben. Der Ortskern spielt eine wichtige Rolle als sozialer Treffpunkt und Versorgungsmittelpunkt – je nach Besatz: Ob noch mit vorhandenen Geschäften, Dienstleistungen und Gastronomie oder wie in vielen kleinen Dörfern lediglich noch mit Kindergarten und Feuerwehrgerätehaus als Kulturträger.

Orts(kern)entwicklungskonzepte oder Dorfentwicklungskonzepte sind bewährte Instrumente, um angesichts wachsender Herausforderungen aufgrund des demografischen und strukturellen Wandels gemeinsam mit den Einwohner*innen, Vereinen und Unternehmen vor Ort Maßnahmen für einen auch zukünftig l(i)ebenswerten Ort mit attraktivem Ortskern zu erarbeiten. Zudem sind sie Voraussetzung für eine Projektförderung durch Land, Bund und EU. CONVENT Mensing unterstützt kleine Gemeinden in Norddeutschland seit 30 Jahren bei ihren Zukunftsaufgaben und bringt mit dem fachlichen Blick von außen auf Werkstätten mit den lokalen Akteuren Strategien und umsetzbare Maßnahmen für starke Dorfmitten auf den Weg. Dabei nutzen wir unsere Kenntnis guter Beispiele sowie der relevanten Akteure auf Gemeinde-, Amts- bzw. Samtgemeinde-, Kreis- und Landesebene.

Geförderte Schlüsselprojekte sind insbesondere multifunktionale Dorfgemeinschaftszentren, Bürgerbusse oder andere Mobilitätsansätze, Konzepte für die Ärzteversorgung , die Nachfolge für Gasthöfe, Nahversorgung (vgl. den Beitrag zu MarktTreffs) und das Wohnen im Alter – oder auch ein Pop up-Café zur Belebung von Plätzen mit Impulsen für die Außengastronomie. Als Ergebnis unserer Entwicklungskonzepte und Machbarkeitsstudien wurden zahlreiche Förderbescheide für die Projektrealisierung ausgestellt (bis zu 750.000 €).

„Man kann viel Spaß haben – man muss sich nur kümmern!“, so ein Workshop-Teilnehmer. Kleine Gemeinden haben nur begrenzte Personal- und finanzielle Ressourcen. Insofern ist – über den externen Anschub, Fördermittel und die Motivation hinaus – das Engagement vor Ort entscheidend. Häufig fehlt es jedoch an finanziellen Mitteln oder passenden Förderprogrammen. Zur Motivation der lokalen Akteure wäre daher ein kleiner Ortskernfonds aus Haushaltsmitteln der Gemeinde sinnvoll, um für investive Maßnahmen an Geschäften, Immobilien und im öffentlichen Raum einen Zuschuss zu geben. Derartige finanzielle Anreize motivieren Geschäftsleute und Eigentümer, eigenes privates Kapital in die Hand zu nehmen. Dies zeigen erfolgreiche Beispiele wie der von CONVENT Mensing mitkonzipierte und begleitete „Zukunftsfonds Ortskernentwicklung Landkreis Osnabrück“.

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MarktTreffs und digitale Dorfläden – Initiativen für die Nahversorgung auf dem Land

Nahversorgung in den ländlichen Räumen – meist eine Herausforderung. Mangels Einwohner und Kaufkraft gibt es in vielen kleinen Gemeinden keinen Lebensmittel-Nahversorger mehr. Seit einigen Jahren entstehen allerdings in den ländlichen Räumen zunehmend Dorfladen-Initiativen, die – mit hohem Engagement und modernen, zum Teil digitalen Nahversorgungskonzepten – erfolgreich auch in kleinen Orten die Nahversorgung wiederbeleben. Nicht zuletzt das Erfolgsmodell MarktTreff in Schleswig-Holstein zeigt, dass in Kombination mit weiteren Dienstleistungen und einem Treffbereich die Ortsmitten belebt werden können. Zudem bieten digitale Dorfläden wie z.B. MyEnso, Tante-M oder Emmas Tag- und Nachtmarkt neue Optionen. Voraussetzung und Erfolgsfaktor ist und bleibt die Initiative vor Ort.

CONVENT Mensing ist seit über 30 Jahren in den ländlichen Räumen Norddeutschlands unterwegs. Neben unseren Ortskernentwicklungskonzepten erstellen wir Machbarkeitsstudien für MarktTreffs – neuerdings mit dem 24/7-Lebensmittelmarkt Tante Enso. Diese Vertriebslinie von myEnso aus Bremen expandiert derzeit (nicht nur) in Norddeutschland. Stimmen Gemeindegröße und Wettbewerbssituation und haben mindestens 300 Bewohner je 100 € Anteile an der Genossenschaft gezeichnet, kommt der Prozess ins Laufen.

In Glasau (Kreis Segeberg) hat nach Vorarbeit von CONVENT Mensing am 28. März 2023 der MarktTreff mit einem Tante Enso-Markt eröffnet. In 2023 abgeschlossen haben wir unsere Machbarkeitsstudien für die Neuaufstellung des MarktTreffs in Schwabstedt (Nordfriesland) und einen neuen MarktTreff mit Tante Enso-Markt in Kastorf (Herzogtum Lauenburg). Anfang 2024 beauftragt wurden Machbarkeitsstudien für MarktTreffs in Brodersby-Goltoft (Schleswig-Flensburg) und in Lehe (Dithmarschen).
Foto Glasau: CONVENT Mensing

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