Wir kümmern uns um Ihre Aufgaben

Projekte und Themen von CONVENT Mensing

Mobilisierung von Flächen für den Wohnungsbau, Entwicklungskonzepte für bestehende Gewerbegebiete, Stärkung der Ortskerne und Innenstädte, ein Quartiersmanagement oder ein Business Improvement District (BID) für Geschäftsstraßen, Onlinehandel – das alles sind aktuelle Herausforderungen für Landkreise und Regionen, Städte und Gemeinden, Zentren und Quartiere.

Die Bewältigung dieser Herausforderungen erfordert neben Entwicklungsstrategien auch Managementkonzepte und Instrumente für die Umsetzung – Akteure müssen aktiviert und beteiligt werden. CONVENT Mensing unterstützt Sie kompetent und kooperativ. Wir geben Ihnen fachlichen Input und kümmern uns um Ihre Aufgaben und die Umsetzung Ihrer Ziele.

Zu den genannten Themen führen wir spannende Projekte mit interessanten Partnern in zahlreichen Städten, Gemeinden und Regionen durch. Damit Sie sich schnell informieren können, lesen Sie die anliegenden Überblicke:

CONVENT Mensing: Projekte 2018

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Unsere Themen-Specials

Unsere Beratungserfahrungen und Referenzen zu den Themen Stadt- und Ortsentwicklungskonzepten, Quartiersmanagement und BID, Moderationen und Beteiligungsverfahren, Wohnen mit Zukunft, insbesondere in Klein- und Mittelstädten, Befragungen und Marktforschung, Innenentwicklung sowie Onlinehandel haben wir in Specials zusammengefasst.

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Ortskernentwicklungskonzept der Gemeinde Bovenau

Die Gemeinde Bovenau erarbeitet ein Ortsentwicklungskonzept (OEK) – angesichts wachsender Herausforderungen, die in Bovenau weniger den demografischen, als den strukturellen Wandel betreffen. In Bovenau macht ein steigender Bedarf an Wohnraum die Ausweisung neuer Wohnflächen notwendig. Parallel dazu müssen die Infrastruktureinrichtungen überprüft und ggf. angepasst werden, die das Gemeindeleben und das Miteinander der Ortsteile sowie die Einrichtungen der Nahversorgung und Daseinsvorsorge betreffen.

Ziel ist es, mit dem OEK den Herausforderungen der Gemeinde frühzeitig zu begegnen, indem ein prägender und attraktiver Ortskern als Lebensmittelpunkt etabliert wird. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der zukunftsorientierten, strategischen Entwicklung der kulturellen und sozialen Stätten und Angebote – unter Beteiligung der Bürger*innen sowie relevanter Akteure. CONVENT Mensing unterstützt die Gemeinde und die Arbeitsgruppe bei der Entwicklung des OEKs.

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Machbarkeitsstudie MarktTreff Glasau

Nach der Schließung des Nahversorgers im Ort Sarau der Gemeinde Glasau im Kreis Segeberg fehlt dem Ort ein Lebensmittelladen. Nun laufen Aktivitäten der Dorfgemeinschaft für einen neuen Nahversorger – eine Einwohnerversammlung und eine Befragung mit hoher Beteiligung haben einen deutlichen Wunsch nach einem neuen Dorfladen ergeben, idealerweise als MarktTreff. Ein Standortcheck der BBE für einen MarktTreff wurde bereits durchgeführt – mit positivem Fazit.

CONVENT Mensing ist im Juni mit der Machbarkeitsstudie für einen MarktTreff beauftragt worden. Zunächst geht es darum, ein geeignetes Grundstück und eine Immobilie, einen möglichst erfahrenen Betreiber sowie einen Lieferanten / Grossisten zu finden und darauf aufbauend ein Nutzungs- und Betriebskonzept zu erarbeiten – einschließlich einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Für eine Förderung als Leitprojekt entsprechend der GAK-Förderbedingungen sind zudem die Angebote und Akteure vor Ort in das Konzept einzubinden.

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Zukunft der (Stadt-)Zentren ohne Handel?

Klaus Mensing leitet neue Ad-hoc-Arbeitsgruppe der ARL

 

Die Landesarbeitsgemeinschaft Bremen / Hamburg / Niedersachsen / Schleswig-Holstein (LAG Nordwest) der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) hat eine neue Ad-hoc-Arbeitsgruppe zum Thema „Zukunft der (Stadt-)Zentren ohne Handel? Neue Impulse und Nutzungen für Zentren mit Zukunft“ ins Leben gerufen. Leiter der AG ist Klaus Mensing.

Anlass ist der zunehmende Funktionsverlust des Einzelhandels – sowohl in Klein- und Mittelstädten Norddeutschlands als auch in Stadteilzentren größerer Städte. Wenn die Leitfunktion des Handels abnimmt, steigt die Notwendigkeit, Strategien und Instrumente für eine gesteuerte Transformation der Zentren zu entwickeln. Im Kern geht es dabei um neue Nutzungen außerhalb des Handels, die durch neue Zielgruppen und zusätzliche Frequenz den Handel unterstützen und zu einer höheren Attraktivität des Zentrums als urbanem Marktplatz mit neuen Aufenthalts-, Kommunikations- und Erlebnisqualitäten beitragen.

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Zukunftswerkstatt Innenstadt Holzminden 2022

Ziel der Zukunftswerkstatt Holzminden im Juni 2019 war die Erarbeitung von Visionen und konkreten, umsetzungsorientierten Maßnahmen für die zukünftige Entwicklung der Holzmindener Innenstadt – angesichts vorhandener Strukturschwächen des Einzelhandels und zunehmender Leerstände. Klaus Mensing moderierte die Veranstaltung mit Bürgermeister, Vertreter*innen der Rats-Fraktionen und der Verwaltung, Stadtmarketing sowie weiteren innenstadtrelevanten Akteuren – in kreativer Atmosphäre. Die erarbeiteten Ideen werden derzeit in Politik und Verwaltung weiter diskutiert und konkretisiert.

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Runder Tisch Ortskernentwicklung Altenholz-Stift

Die Gemeinde Altenholz bei Kiel möchte den Ortskern für den Ortsteil Stift zukunftsfähig aufstellen. Grundlage ist ein Rahmenplan auf Basis eines städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerbs sowie die Aufnahme in das Städtebauförderprogramm „Aktive Stadt und Ortsteilzentren“. Schwerpunkte des Rahmenplans sind die Schaffung eines attraktiven Ortsmittelpunktes rund um den Ostpreußenplatz durch die städtebauliche Neuordnung der Nutzungen sowie Realisierung einer Mischverkehrsfläche mit hoher Aufenthaltsqualität, Grünbereichen sowie neuen Ladenflächen, um durch zusätzliche Geschäfte weitere Frequenz zu generieren. Dies bedeutet allerdings auch, dass der vorhandene Grünzug „angefasst“ und neugestaltet wird.

Die damit verbundenen Veränderungen sind bislang auf Kritik vor allem der eingesessenen Bewohner gestoßen. Daher wurde CONVENT Mensing mit der externen Moderation eines Runden Tisches beauftragt – die fachliche Planung erfolgt durch die AC Planergruppe. Ziel des Runden Tisches ist es, im Konsens mit der Bevölkerung ein tragfähiges Konzept für den Ortskern zu erarbeiten – unter Berücksichtigung der Trends im Einzelhandel und des Wettbewerbsumfelds.

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Strategie-Klausur Ankum 2035

Die Gemeinde Ankum im Osnabrücker Land: Ein schöner Ortskern rund um den Artländer Dom, allerdings eine recht lang gestreckte Hauptstraße mit Leerständen an den Rändern. Eine wachsende Gemeinde auf der Suche nach den richtigen Standorten für neue Wohnbauflächen. Und ein touristisch attraktives Umfeld rund um den Ankumer See, mit Potenzialen für Geschäfte und Gastronomie im Dorfkern.

Wie soll sich Ankum bis 2035 entwickeln? Auf diese Frage sollen in mehreren Strategie-Klausuren mit dem Gemeinderat fundierte Antworten gefunden werden. Zur Vorbereitung hat CONVENT Mensing eine Befragung der Rats-Mitglieder durchgeführt. Abgefragt wurden jeweils die „TOP 5“-Herausforderungen für Ankum bis 2035 (Demographischer Wandel, Stärkung des Ortskerns, Wohnungsbau usw.), für die weitere Entwicklung relevante Flächen, Standorte oder Immobilien sowie Ideen oder Anfragen für zukünftige (neue) Nutzungen im Ortskern, auch außerhalb des Einzelhandels (ggf. bereits mit konkreten Standorten oder Immobilien).

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Reallabor Ortskern Bad Essen

Ziel des Reallabors in Bad Essen ist die zukunftsfähige Gestaltung des Ortskerns mit Schwerpunkt auf dem Geschäftsbesatz. In einem kleinen Team mit Vertreter*innen der Gemeinde Bad Essen, des Gewerbevereins und des Landkreises Osnabrück werden mögliche Transformationsprozesse frühzeitig identifiziert – als Grundlage für Maßnahmen bzw. Interventionen (von Gesprächen bis zum Ankauf von Immobilien) zur Steuerung dieses Prozesses.

Leitfragen: Welche Geschäfte sind in 3 bis 5 Jahren noch vorhanden? Wie sehen die Perspektiven der Geschäfte und Dienstleister aus? Stehen absehbare Schließungen an? Was planen die Eigentümer? An welchen Standorten ist (neuer) Einzelhandel auf lange Sicht tragfähig? Wo sollte gezielt akquiriert werden – wo sind eher neue Nutzungen ins Auge zu fassen? Ziel ist es, konkrete Lösungen für einzelne Immobilien und Standorte zu finden, die gleichzeitig eingebunden sind in eine Gesamtstrategie im Sinne eines Masterplans Ortskern.

Wir verwenden den Begriff „Reallabor“ für den co-kreativen, transdisziplinären und partizipativen Austausch zwischen angewandter Forschung, Kommunalberatung und Praxis der Gemeindeentwicklung. Im Sinne eines Feldexperiments setzen wir uns mit realen Orten, Immobilien und Unternehmen auseinander. Ausgehend von der Situation vor Ort erarbeiten wir unter realen Laborbedingungen und vorliegenden Erklärungsversuchen aus Literatur, Expertisen, Best Practices etc. lokal angepasste, machbare und nachhaltige Lösungen – inklusive der relevanten Interventionen und Stellschrauben für eine Realisierung.            

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Zentren mit Zukunft

Die Innenstädte und Ortskerne stehen seit Jahren unter Druck – nicht nur aufgrund des Onlinehandels. Die aktuelle Befragung Vitale Innenstädte zeigt, dass die befragten Kommunen sich aus Sicht der Kunden zumindest nicht verschlechtert haben. Die Durchschnittsnote 3+ wurde im Wesentlichen bestätigt.

Die Kommunen, Werbegemeinschaften sowie private Eigentümer und Gewerbetreibende müssen weiterhin am Ball bleiben. Je nach Größe der Kommune und Profil des Zentrums reichen die Maßnahmen vom kleinteiligen Besatz-Management und Aktivierung der Eigentümer bis hin zu neuen Erlebniswelten und Gastronomiekonzepten. Dabei wird der Einzelhandel auch zukünftig eine Rolle spielen – muss jedoch zwingend ergänzt werden um neue Nutzungen, die neue Zielgruppen und Frequenz bringen: mit Fokus auf „urbanen Offline-Perlen“. Dies sind Nutzungen, die persönliche Kontakte erfordern und nicht digitalisiert werden können. Menschen ins Zentrum locken und zeitgemäße Treffpunkte bieten: Gastronomie und Freizeit / Sport, Kunst und Kultur, Bildung, Gesundheit oder Pflege, Einrichtungen der sozialen Infrastruktur wie z.B. eine Kita oder eine Bücherei sowie Coworking-Spaces. Zudem sind Flächenangebote zu schaffen, um Handwerk und urbane Produktion zurück in die Zentren zu holen.

Bei CONVENT Mensing stehen diese Fragen bei aktuellen Projekten im Mittelpunkt: zum Beispiel bei der City Offensive Bramsche, bei der Strategieentwicklung für die Gemeinde Ankum bis zum Jahr 2035, beim Reallabor Ortskern Bad Essen, bei der Zukunftswerkstatt Innenstadt Holzminden 2022 oder im jüngst gestarteten Pilotprojekt „Coworking in Klein- und Mittelstädten – Impulse für die Ortskerne und Innenstädte im Landkreis Osnabrück“.

Am 24. April 2019 referierte Klaus Mensing beim IHK-Netzwerk Immobilienwirtschaft der IHK Osnabrück sowie am 15. Mai und 19. Juni beim Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund (NSGB) zum Thema „Kita, Kultur, Coworking – Was kommt, wenn der Handel geht?“.

Flyer IHK-Netzwerk Immobilienwirtschaft am 24. April 2019

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