Instrumente für starke Ortskerne

Klaus Mensing referierte beim NIHK-Raumordnungsforum am 5. Dezember 2013

Quakenbrück Foto Bazel

„Akteure begeistern – Kräfte bündeln – Immobilien bewegen: Instrumente für starke Ortskerne“. Unter diesem Titel referierte Klaus Mensing beim NIHK-Raumordnungsforum „Starke Ortskerne 2.0“ am 5. Dezember in Hannover. Inhalte des Vortrags waren die Ergebnisse des Zukunftsfonds Ortskernentwicklung im Landkreis Osnabrück, die aktuellen Zwischenergebnisse der ARL-Arbeitsgruppe „Die Funktion der Ortskerne für die Stabilisierung Zentraler Orte“ sowie die Ergebnisse laufender Händler- und Kundenbefragungen im Osnabrücker Land zum Thema „Bedeutung des Onlinehandels für die Zukunft der Ortskerne“.

Das Wegbrechen von Versorgungsfunktionen in den Ortskernen und Innenstädten führt zu Leerständen im Zentrum. Die Folge: ein Downgrading der Besatzvielfalt und des Ortsbildes sowie die Entwertung des Immobilienbestands. Für „passende“ Folgenutzungen müssen durch Umbau, Rückbau oder Abriss marktgängige Flächen geschaffen werden. Das Internet wirkt als Trendverstärker. Hier gilt es frühzeitig gegenzusteuern: nicht nur durch Analysen, Marketing und Besatzmanagement (die „Software“), sondern durch frühzeitiges und laufendes „Ortskern-Instandhaltungs-Management“. Hierfür müssen insbesondere Investitionen in die „Hardware“ getätigt werden, um zukünftige Missstände bei  zentralörtlichen Versorgungfunktionen und Städtebau zu verhindern. Verfügen die Kommunen hierfür über die richtigen Instrumente?

Die Arbeitsgruppe „Die Funktion der Ortskerne für die Stabilisierung Zentraler Orte“ der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) hat unter der Leitung von Klaus Mensing im Sommer 2013 insgesamt 41 Kommunen und Werbegemeinschaften im Landkreis Osnabrück und im Kreis Dithmarschen befragt: nach der Zukunft ihrer Ortskerne, nach Strategien und Instrumenten und nach Unterstützungsbedarfen durch Regional- und Landesplanung.

Foto: Bazel, Wirtschaftsagentur Artland


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