Aktuell

Es gibt viele gute Konzepte und Ideen – häufig wird nichts daraus, weil es nicht gelingt, die Akteure zu aktivieren, ihre Ideen auch umzusetzen. Hier setzt CONVENT Mensing an.

Stadtentwicklung mit Zukunft – Konzepte für die Rodenberger Innenstadt

Frische Konzepte und Ideen für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt sind die Ziele: Stärkung von Besatzmix und Aufenthaltsqualität, Verbesserung der Wohnverhältnisse und Erhalt ortsbildprägender Altbaubestände. Die Stadt Rodenberg ist mit ca. 6.400 Einwohnern Verwaltungssitz und (neben dem OT Lauenau) Grundzentrum der Samtgemeinde Rodenberg. Die Innenstadt mit der Langen Straße (vgl. das Foto) und dem Amtsplatz hat noch einen vielfältigen Besatz; Frequenzbringer sind ein WEZ-Verbrauchermarkt sowie Rossmann unmittelbar im Zentrum. Im Laufe des Jahres 2018 wurden zahlreiche Ideen erarbeitet und erste Maßnahmen umgesetzt.

Die Analyse, gestützt auf Gespräche mit Geschäftsleuten und Eigentümern sowie mehrere Workshops, hat gezeigt, dass eine Nachfrage einzelner Geschäfte nach modernen, barrierefreien Flächen besteht, die derzeit in der Rodenberger Innenstadt nicht verfügbar sind. Die im Planungsprozess erarbeitete „Konzeptskizze Innenstadt Rodenberg 2020“ (vgl. die Abb.) sieht daher mögliche Standorte für Neubauten vor. Gleichzeitig ist es notwendig, den Bestand zu stärken – zumal klassische Einzelhandels-Neuansiedlungen nicht einfacher werden.

Auf Initiative von CONVENT Mensing hat der Stadtrat daher zur Umsetzung der Planungen im Herbst 2018 das „Förderprogramm Geschäftsflächen Innenstadt“ beschlossen, das Investitionen in bestehende Immobilien und Geschäfte mit einem 33 %igen Zuschuss, maximal 5.000 €, fördert. Eigentümer und Kaufleute erhalten den Zuschuss für bauliche und gestalterische Maßnahmen an Fassaden, Schaufenstern und Ladenflächen. Für das Jahr 2019 stehen 80.000 € zur Verfügung.

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Wohnraumversorgungskonzept des Landkreises Osnabrück

Das Wohnraumversorgungskonzept Landkreis Osnabrück (WVK 2017) mit den Gemeindesteckbriefen und der ToolBox Wohnen soll einen Beitrag zur aktiven Mitgestaltung der lokalen Wohnungsmärkte leisten, damit diese für die kommenden Generationen auch weiterhin attraktiv, marktgerecht und im interkommunalen Wettbewerb konkurrenzfähig sind angesichts aktueller Zielgruppen sowie gewandelter Wohnwünsche und Wohnformen.

Ziele sind:

  • Menschen im Landkreis Osnabrück halten und neue hinzugewinnen – im interregionalen Wettbewerb.
  • Langfristig stabile Siedlungsstrukturen im Landkreis Osnabrück sichern – mit lebendigen Zentren, Auslastung der Infrastruktur etc.

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Ideen für ein lebenswertes Dorf

Ortskernentwicklungskonzept Weddingstedt

Die Gemeinde Weddingstedt in der Region Heide erstellt ein Entwicklungskonzept für den zentralen Ortsbereich. Ziele sind insbesondere der Erhalt von Nahversorgung, Gastronomie und ärztlicher Versorgung, ein lebendiger und attraktiver Ortskern und die Förderung der Dorfgemeinschaft. CONVENT Mensing begleitet den Prozess, gemeinsam mit einer Lenkungsgruppe aus Vertreter*innen der Gemeindevertretung, des Amtes Heider Umland und der Entwicklungsagentur Region Heide.

Nach Bestandsanalyse, Gesprächen mit relevanten Akteuren sowie Werkstätten mit der Gemeindevertretung, einer öffentlichen Veranstaltung für die Bürger*innen am 21. März 2018 und einer Werkstatt mit Vertreter*innen der Vereine und Verbände am 25. Juni hat CONVENT Mensing die Maßnahmenideen zusammengetragen und das Orts(kern)entwicklungskonzept erstellt. Das OEK wurde am 26. September 2018 von der Gemeindevertretung beschlossen. Dabei ging es auch darum, konkrete Schlüsselprojekte zu definieren, die nun vom Land gefördert werden können.

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Gewerbegebiet am Entenfangweg in Hannover

Analyse, Entwicklungspotenziale, Maßnahmen und Handlungsempfehlungen

Die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover hat 2010 ein Gewerbeflächenkonzept in Auftrag gegeben, um Gewerbeflächenpotentiale im Stadtgebiet untersuchen zu lassen. Durch die zunehmende Nachfrage haben sich die Bestandsflächen im Stadtgebiet reduziert. Zur Verringerung des Flächenverbrauchs sollen innerstädtische gewerbliche Brachflächen reaktiviert werden, um auch zukünftig angebotsfähig zu sein. Im Fokus des Auftrags der Wirtschaftsförderung an die Arbeitsgemeinschaft CONVENT Mensing und ELBBERG Stadtplanung steht das Gewerbegebiet am Entenfangweg“ in integrierter Lage im Norden Hannovers.

Neben der „klassischen“ Vorgehensweise Bestandsanalyse / Vor-Ort-Check, Ziele und Handlungsstrategien, Konzept und Maßnahmenumsetzung ist das Projekt von Beginn an dialog- und ergebnisorientiert angelegt: ELBBERG und CONVENT Mensing sprechen die Grundeigentümer und Betriebe frühzeitig an. Denn sie sind letztlich diejenigen, die die Strategie für das Gebiet mittragen und durch ihr Investment aktiv bei der Umsetzung einzelner Maßnahmen mitarbeiten müssen (sofern sie nicht als Betrieb das Gebiet verlassen oder als Eigentümer Grundstück und Immobilie veräußern möchten).

Nach ersten Gesprächen mit relevanten Playern bietet die schriftliche Befragung aller Betriebe ein umfassendes Dialogangebot. Nach Erarbeitung erster Szenarien und Handlungsempfehlungen für die Gebietsentwicklung und Flächenaktivierung sollen die Akteure in einer Werkstatt erneut einbezogen werden, um diese frühzeitig im Ideenfindungsprozess als relevante Player zu aktivieren.

 

Stadtentwicklungsprozess Bassum

Die Stadt Bassum hat Anfang 2017 einen beteiligungsorientierten Stadtentwicklungsprozess gestartet. Die Startphase ist umsetzungsorientiert angelegt: Herausforderungen, Ziele und Handlungsfelder werden in vergleichsweise kurzer Zeit „auf den Punkt“ gebracht, auch als Entscheidungsgrundlage für anstehende Planungen und Projekte. Der Prozess ist von Beginn an beteiligungs- und ergebnisorientiert angelegt.

Als Einstieg fand am 12. Mai 2017 eine Auftaktklausur mit Politik und Verwaltung statt, auf der, gestützt auf eine Befragung der Ratsmitglieder im Vorfeld, die relevanten Themen / Herausforderungen und Standorte / Flächen zusammengestellt und diskutiert wurden, die für die Stadtentwicklung von Bassum derzeit im Vordergrund stehen bzw. für die Zukunft eine strategische Rolle spielen. Auf dieser Basis wurden wesentliche räumliche und thematische Handlungsbedarfe ermittelt – einschließlich der politischen Handlungsspielräume oder -grenzen im Sinne von „Leitplanken“.

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