Aktuell

Es gibt viele gute Konzepte und Ideen – häufig wird nichts daraus, weil es nicht gelingt, die Akteure zu aktivieren, ihre Ideen auch umzusetzen. Hier setzt CONVENT Mensing an.

Ideen für ein lebenswertes Dorf

Ortskernentwicklungskonzept Weddingstedt

Die Gemeinde Weddingstedt in der Region Heide hat ein Entwicklungskonzept für den zentralen Ortsbereich erstellt. Ziele sind insbesondere der Erhalt von Nahversorgung, Gastronomie und ärztlicher Versorgung, ein lebendiger und attraktiver Ortskern und die Förderung der Dorfgemeinschaft. CONVENT Mensing hat den Prozess begleitet, gemeinsam mit einer Lenkungsgruppe aus Vertreter*innen der Gemeindevertretung, des Amtes Heider Umland und der Entwicklungsagentur Region Heide.

Nach Bestandsanalyse, Gesprächen mit relevanten Akteuren sowie Werkstätten mit der Gemeindevertretung, einer öffentlichen Veranstaltung für die Bürger*innen am 21. März 2018 und einer Werkstatt mit Vertreter*innen der Vereine und Verbände am 25. Juni hat CONVENT Mensing die Maßnahmenideen zusammengetragen und das Orts(kern)entwicklungskonzept erstellt. Das OEK wurde am 26. September 2018 von der Gemeindevertretung beschlossen und am 6. Februar 2019 der Bürgerversammlung präsentiert. Dabei ging es auch darum, konkrete Schlüsselprojekte zu definieren, die nun vom Land gefördert werden können.

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Gewerbegebiet am Entenfangweg in Hannover

Analyse, Entwicklungspotenziale, Maßnahmen und Handlungsempfehlungen

Die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover hat 2010 ein Gewerbeflächenkonzept in Auftrag gegeben, um Gewerbeflächenpotentiale im Stadtgebiet untersuchen zu lassen. Durch die zunehmende Nachfrage haben sich die Bestandsflächen im Stadtgebiet reduziert. Zur Verringerung des Flächenverbrauchs sollen innerstädtische gewerbliche Brachflächen reaktiviert werden, um auch zukünftig angebotsfähig zu sein. Im Fokus des Auftrags der Wirtschaftsförderung an die Arbeitsgemeinschaft CONVENT Mensing und ELBBERG Stadtplanung steht das Gewerbegebiet am Entenfangweg“ in integrierter Lage im Norden Hannovers.

Neben der „klassischen“ Vorgehensweise Bestandsanalyse / Vor-Ort-Check, Ziele und Handlungsstrategien, Konzept und Maßnahmenumsetzung ist das Projekt von Beginn an dialog- und ergebnisorientiert angelegt: ELBBERG und CONVENT Mensing sprechen die Grundeigentümer und Betriebe frühzeitig an. Denn sie sind letztlich diejenigen, die die Strategie für das Gebiet mittragen und durch ihr Investment aktiv bei der Umsetzung einzelner Maßnahmen mitarbeiten müssen (sofern sie nicht als Betrieb das Gebiet verlassen oder als Eigentümer Grundstück und Immobilie veräußern möchten).

Nach ersten Gesprächen mit relevanten Playern bietet die schriftliche Befragung aller Betriebe ein umfassendes Dialogangebot. Nach Erarbeitung erster Szenarien und Handlungsempfehlungen für die Gebietsentwicklung und Flächenaktivierung sollen die Akteure in einer Werkstatt erneut einbezogen werden, um diese frühzeitig im Ideenfindungsprozess als relevante Player zu aktivieren.

 

Stadtentwicklungsprozess Bassum

Die Stadt Bassum hat Anfang 2017 einen beteiligungsorientierten Stadtentwicklungsprozess gestartet. Die Startphase ist umsetzungsorientiert angelegt: Herausforderungen, Ziele und Handlungsfelder werden in vergleichsweise kurzer Zeit „auf den Punkt“ gebracht, auch als Entscheidungsgrundlage für anstehende Planungen und Projekte. Der Prozess ist von Beginn an beteiligungs- und ergebnisorientiert angelegt.

Als Einstieg fand am 12. Mai 2017 eine Auftaktklausur mit Politik und Verwaltung statt, auf der, gestützt auf eine Befragung der Ratsmitglieder im Vorfeld, die relevanten Themen / Herausforderungen und Standorte / Flächen zusammengestellt und diskutiert wurden, die für die Stadtentwicklung von Bassum derzeit im Vordergrund stehen bzw. für die Zukunft eine strategische Rolle spielen. Auf dieser Basis wurden wesentliche räumliche und thematische Handlungsbedarfe ermittelt – einschließlich der politischen Handlungsspielräume oder -grenzen im Sinne von „Leitplanken“.

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Wiederbelebung des Wochenmarktes Ostercappeln

Die Gemeinde Ostercappeln hat erfolgreich ihren Wochenmarkt erweitert und wiederbelebt, der zuvor lediglich aus einem Marktstand bestanden hatte. Aktueller Anlass war die Befragung „Vitale Innenstädte“: Danach halten sich 61 % der Befragten weniger als eine Stunde im Ostercappelner Ortskern auf – es werden entsprechend nur wenige Geschäfte besucht. Neben mehr Gastronomie und Veranstaltungen bietet ein erweiterter und attraktiverer Wochenmarkt Chancen, die Kundenfrequenz und die Verweildauer zu erhöhen.

CONVENT Mensing hat gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe IST-Situation und Potenziale analysiert, mit über 50 Marktbeschickern gesprochen und neue Anbieter für den Markt mobilisiert.

Am 6. September fand die Neueröffnung auf dem Kirchplatz in Ostercappeln statt: Elf Marktbeschicker und viele interessierte Bürgerinnen und Bürger waren bei der Premiere vor Ort und haben eine positive Rückmeldung gegeben.

Mittlerweile hat sich der Wochenmarkt etabliert.

(Foto: Rainer Westendorf)

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Aktualisierung Einzelhandelsgutachten Gemeinde Gettorf

Anlass für die Aktualisierung des Einzelhandelsgutachtens sind verschiedene Veränderungen und Vergrößerungen großflächiger Anbieter im Gewerbegebiet Ravensberg, die durch vorhabenbezogene Gutachten und B-Pläne begleitet wurden.

Die Einzelhandelsentwicklung in der Gemeinde Gettorf ist in den letzten 10 bis 15 Jahren im Spannungsfeld zwischen der Stärkung des Ortskerns mit seinem vielfältigen kleinflächigen Besatz und der Ansiedlung und Erweiterung großflächiger Anbieter am unmittelbaren Rand des Ortskerns sowie im GE Ravensberg verlaufen. CONVENT Mensing hat diese Entwicklung gemeinsam mit der bulwiengesa AG wiederholt begleitet – zuletzt 2009 durch die Aktualisierung des Einzelhandelsgutachtens.

Angesichts des langen Zeitraumes seit der letzten Aktualisierung war nunmehr als Bewertungs- und Entscheidungsgrundlage ein aktuelles Einzelhandelsgutachten mit einer Komplettaufnahme des Bestands notwendig – einschließlich Kundenbefragung, Abgrenzung des Zentralen Versorgungsbereichs, Wirkungsanalyse der Vorhabenvarianten und Handlungsempfehlungen zur Stärkung des Ortszentrums -, das CONVENT Mensing in Kooperation mit der bulwiengesa AG erstellt hat.

Foto: CONVENT Mensing

Herausforderung Onlinehandel: Chancen für Klein- und Mittelstädte

Der Onlinehandel ist eine Herausforderung für den Einzelhandel und die Innenstädte. Wer im Netz nicht zu finden ist, hat weniger Umsatzchancen. Die Kunden suchen und vergleichen zunehmend (per Smartphone) im Netz – und kommen dann zum Ansehen, Anprobieren und Kaufen ins Geschäft und wollen dort kompetent bedient werden. Der Trend heißt „ROPO“: research online, purchase offline.

Mittlerweile haben zahlreiche Einzelhändler, Werbegemeinschaften und Stadtmarketingorganisationen sowie Kommunen reagiert, um die Kunden auf allen Kanälen anzusprechen: mit modernen Homepages, Online-Portalen, sozialen Medien und mehr.

Allerdings: Wer sein Geschäft offline nicht gut aufgestellt hat, der wird auch online wenig Chancen haben (Onlinehandel als Trendverstärker). Es sind somit zunächst die „Offline-Hausaufgaben“ zu machen. Und angesichts bestehender Trends wie Flächenwachstum, Strukturwandel und demografischer Wandel ist weiterhin das klassische Instrumentarium des Besatzmanagements und Stadtmarketings zu nutzen.

Handel(n) im digitalen Zeitalter: Es gibt bereits viele gute Beispiele. Um diese vor Ort zu übertragen, ist es neben dem WebDesign zunächst wichtig, mit der Kaufmannschaft und der Kommune ein tragfähiges Konzept zu entwickeln.

CONVENT Mensing berät Kommunen, Werbegemeinschaften und Kaufmannschaft beim Aufbau einer Online-Strategie – und der Vernetzung mit dem „Offline-Auftritt“.

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