Aktuell

Es gibt viele gute Konzepte und Ideen – häufig wird nichts daraus, weil es nicht gelingt, die Akteure zu aktivieren, ihre Ideen auch umzusetzen. Hier setzt CONVENT Mensing an.

Moderation der Zielplanung für die Mensen der Kieler Universität

Die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AÖR (GM.SH) beabsichtigt eine Zielplanung für die Neuaufstellung der Mensen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Anlässe sind sowohl bauliche Maßnahmen (Sanierung, Brandschutz) als auch neue Ansprüche der Studierenden an das Verhältnis von Essen und Arbeiten. CONVENT Mensing moderiert den Prozess der Zielfindung mit den beteiligten Stellen sowie der Auswahl der Planungsbüros inkl. Rückfragenkolloquium. Im zweiten Schritt wird dann die Vision von einem der Büros ausgearbeitet.

Innovatives Zwischennutzungskonzept für die Verdener Innenstadt

In der Fußgängerzone des Mittelzentrums Verden sind trotz Neubesetzungen vermehrt Geschäftsschließungen zu verzeichnen. Ein innovatives (Zwischen-) Nutzungskonzept soll in von der Stadt angemieteten leeren Immobilien Raum zur Entwicklung temporärer Nutzungen geben, um neue Geschäftsideen auszuprobieren: ein Wettbewerb „Lokalhelden Verden“ für Pop-ups und Start-ups, der Aufbau eines Coworking-Spaces sowie ein „Marktplatz Verden“ (Verkaufsflächen mehrerer regionaler Anbieter in einem Geschäft). CONVENT Mensing gibt fachlichen Input und moderiert Workshops des begleitenden Netzwerks innenstadtrelevanter Akteure.

24/7 – Lebendige Zentren der Zukunft

Klaus Mensing referiert auf der Regionalkonferenz der Metropolregion Nordwest

Die Orts- und Stadtzentren unterliegen aufgrund des Strukturwandels im Einzelhandel aktuell einer deutlichen Transformation. Ladenlokale stehen leer oder sind unterwertig genutzt. Die Angebotsvielfalt geht zurück – Attraktivität und Vitalität der Ortsmitten werden negativ beeinträchtigt. Die Digitalisierung im Einzelhandel und gesellschaftliche Veränderungsprozesse hinterlassen sichtbare städtebauliche und funktionale Veränderungen in den Zentren. Betroffen sind alle! Kleine und mittlere Kommunen ebenso wie die Innenstädte und Stadtteilzentren der Oberzentren.

Angesichts dieser Herausforderungen (der Text stammt aus der Einladung) fand am 5. Februar 2020 in der Markthalle Delmenhorst eine Regionalkonferenz der Metropolregion Nordwest statt. Hier stellte Klaus Mensing die Ergebnisse der von ihm geleiteten Ad-hoc Arbeitsgruppe „Zukunft der (Stadt-)Zentren ohne Handel? Neue Impulse und Nutzungen für Zentren mit Zukunft“ der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) vor und nahm an der abschließenden Podiumsdiskussion teil.

Mehr zu diesem Projekt

Zukunftsräume Niedersachsen

Neues Förderprogramm zur Stärkung der Klein- und Mittelstädte

Um Grund- und Mittelzentren und deren Anker- und Versorgungsfunktion im ländlichen Raum zu stärken, hat das Land Niedersachsen ein neues Förderprogramm ins Leben gerufen. Ziel ist die Vernetzung dieser Orte untereinander, um Ideen zu entwickeln, wie Kommunen in ländlichen Räumen ihre Attraktivität und Lebendigkeit erhalten oder steigern können. Gefördert werden investive und nicht-investive Maßnahmen in Mittel- und Grundzentren von Städten, Gemeinden oder Samtgemeinden mit mindestens 10.000 Einwohnern sowie Beratung und Coaching für die Ausarbeitung von Konzepten und förderfähigen Maßnahmen.

CONVENT Mensing berät aktuell mehrere niedersächsische Kommunen dabei, Gestaltungsideen zu Erhalt oder Verbesserung ihrer Attraktivität zu entwickeln und umzusetzen. Erfolgreich war unser Antrag für den „Zukunftsraum Wittlager Land“ (Gemeinden Bad Essen, Bohmte und Ostercappeln), bei dem es im Schwerpunkt darum geht, die Region durch interkommunal abgestimmte Zukunftsinvestitionen in Standortfaktoren und Infrastruktur sowie innovative Mobilitätskonzepte für den ländlichen Raum zu stärken.

Mehr zu diesem Projekt

Was kommt, wenn der Handel geht?

Neue Nutzungen für Zentren mit Zukunft

Der Strukturwandel im Einzelhandel mit den sichtbaren Folgen für die Zentren wie zunehmende Leerstände sind aktuelle Herausforderungen, auf die Antworten gefunden werden müssen. In vielen Klein- und Mittelstädten sowie B- und C-Lagen größerer Städte lassen sich nicht mehr für alle Lagen und Immobilien neue Einzelhandelsgeschäfte als Folgenutzungen gewinnen. Insofern sind neue Strategien und Instrumente für eine gesteuerte Transformation der Zentren zu entwickeln.

Dabei wird der Handel auch zukünftig eine Rolle spielen – muss jedoch ergänzt werden um neue Nutzungen, die neue Zielgruppen und Frequenz bringen und dadurch die Attraktivität des Zentrums als urbanem Marktplatz mit neuen Aufenthalts-, Kommunikations- und Erlebnisqualitäten erhöhen. Der Fokus liegt auf „urbanen Offline-Perlen“: Nutzungen, die persönliche Kontakte erfordern und nicht digitalisiert werden können, Menschen ins Zentrum locken und zeitgemäße Treffpunkte bieten: Gastronomie und Freizeit / Sport, Kunst und Kultur, Bildung, Gesundheit oder Pflege, Einrichtungen der sozialen Infrastruktur wie z.B. eine Kita oder eine Bücherei sowie Coworking-Spaces. Zudem sind Flächenangebote zu schaffen, um Handwerk und urbane Produktion zurück in die Zentren zu holen.

Bei CONVENT Mensing stehen diese Fragen bei vielen Projekten im Mittelpunkt: City-Offensive Bramsche, Reallabor Ortskern Bad Essen, Zukunftswerkstatt Innenstadt Holzminden 2022 oder neue Innenstadtprojekte im Rahmen des Förderprogramms „Zukunftsräume Niedersachsen“

Mehr zu diesem Projekt

Ein Ortskern für Nindorf – Erarbeitung eines Ortskernentwicklungskonzeptes

Angesichts wachsender Herausforderungen im demografischen und strukturellen Wandel hat die Gemeinde Nindorf ein Ortskernentwicklungskonzept (OEK) erarbeitet. Ziel des OEK ist es, den Herausforderungen der Gemeinde frühzeitig zu begegnen, indem Angebote und Treffpunkte für die Dorfgemeinschaft gestärkt und die Infrastrukturen überprüft werden. Unterstützt wurde die Gemeinde durch CONVENT Mensing. Ebenfalls mit dabei war das Amt Mitteldithmarschen.

Durch die Siedlungsstruktur der Gemeinde längs der B 431 gibt es keinen klar definierten Ortsmittelpunkt in Nindorf. Das gemeindliche Leben findet im und rund um das Gemeindezentrum (Alte Schule) statt – mit einem vielfältigen Angebot an Infrastruktureinrichtungen: Feuerwehr, Kita, Jugendtreff, Spieleland und Sportanlagen. Hier sollten Maßnahmen zur Aufwertung des Ortsmittelpunktes erarbeitet werden – auch angesichts einer möglichen Sanierung des Gebäudes. Zudem galt dem Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den Ortsteilen Nindorf und Farnewinkel besonderes Augenmerk.

Mehr zu diesem Projekt