Klein- und Mittelstädte als Anker ländlicher Entwicklung

Klaus Mensing referiert auf Loccum-Tagung

Auf der Tagung „Klein- und Mittelstädte als Anker ländlicher Entwicklung“ vom 28. bis 30. November 2016 in der Evangelischen Akademie Loccum hat Klaus Mensing den Zukunftscheck und den Zukunftsfonds Ortskernentwicklung vorgestellt und über aktuelle Herausforderungen diskutiert.

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Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 2.0 abgeschlossen

Auch die zweite Auflage des Zukunftsfonds Ortskernentwicklung des Landkreises Osnabrück hat gezielt Maßnahmen zur Stärkung des Geschäftsbesatzes und der Aufenthaltsqualität in den Ortskernen und Innenstädten gefördert. Viele sichtbare Erfolge in den 12 Gewinnerkommunen zeigen die breite Palette dessen, was vor Ort bewegt werden kann: Ob WLAN in der Innenstadt, Gestaltung der öffentlichen Räume, barrierefreie Kirchplätze und Ladeneingänge, Leerstandsmanagement, Logos zur besseren Vermarktung oder die Entwicklung eines Masterplans für den Dorfkern – der Zukunftsfonds hat erneut Impulse vor Ort ausgelöst, um die Akteure zu aktivieren und gemeinsam Maßnahmen zu erarbeiten – mit positiven Effekten für die Zentren.

Allerdings liegen zwischen der guten Maßnahmenidee und der erfolgreichen Umsetzung immer wieder typische Stolpersteine: vom Tagesgeschäft bis zum unwilligen Eigentümer. In diesen Fällen sind dann bislang leider nur kleine Erfolge vor Ort sichtbar geworden.

In diesem InfoDienst zum Abschluss des Zukunftsfonds 2.0 stellen wir Ihnen eine Auswahl an Projekten zur Stärkung der Zentren vor. Dabei wird deutlich, was vor Ort mit Begeisterung und einem schlagkräftigen Projektteam gemeinsam erreicht werden kann – und wo ohne diese beiden Erfolgsfaktoren der Arbeitsprozess auch immer mal wieder ins Stocken gerät.

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PlanerWerkstatt Zukunftscheck Handelsstandort Samtgemeinde Bersenbrück

Die Samtgemeinde Bersenbrück im Landkreis Osnabrück hat die Initiative ergriffen, um den innerörtlichen Einzelhandel sowie die Ortskerne und Innenstädte der Mitgliedsgemeinden zu stärken. Anlass sind insbesondere die seit längerem wirkenden Trends im Einzelhandel, die durch den Onlinehandel eine Verstärkung erfahren. Der Zukunftscheck erfolgte in Form von PlanerWerkstätten in der Gemeinde Ankum und der Stadt Bersenbrück von April bis Oktober 2016 – unter aktiver Mitwirkung der Kaufmannschaft bzw. Werbegemeinschaft, der EigentümerInnen und der Kommunen, moderiert von CONVENT Mensing.

Nach einer pragmatischen Analyse konnten schnell erste Maßnahmen herausgearbeitet werden, die vergleichsweise kurzfristig und durch die Akteure vor Ort umgesetzt werden. Nach Anschub durch den Zukunftscheck erfolgt die weitere Realisierung der Online- und Offline-Maßnahmen in den Kommunen nun mit Förderung durch den Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 3.0 des Landkreises Osnabrück.

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Preisträger des Zukunftsfonds Ortskernentwicklung gekürt

Jury tagte im Kreishaus

 

Die Preisträger des Wettbewerb 2016 / 2017 Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 3.0 Landkreis Osnabrück stehen fest: Nach intensiver Diskussion hat die Jury auf ihrer Sitzung am 29. Juni 2016 im Kreishaus ihre Bewertung präsentiert.

Der zum dritten Mal aufgelegte Zukunftsfonds Ortskernentwicklung Landkreis Osnabrück mit dem Förderschwerpunkt „Onlinehandel“ unterstützt die Akteure vor Ort dabei, Antworten auf die neuen Herausforderungen – online wie offline – zu finden, (Marketing-) Konzepte zu entwickeln und Maßnahmen umzusetzen. Hierfür steht für den Förderzeitraum in 2016 / 2017 erneut ein Budget von 80.000 EUR zur Verfügung. Der Landkreis fördert Online- und Offline-Maßnahmen mit 40 % – je 30 % übernehmen die Kommunen sowie die Privaten (Geschäftsleute und Eigentümer). Dabei ist der Zukunftsfonds Ortskernentwicklung ein auf Landkreisebene einmaliges und innovatives Förderinstrument. Der Förderzeitraum dauert 15 Monate, mit einmaliger begründeter Möglichkeit der Verlängerung um 3 Monate.

Von den 9 Kommunen, die sich mit ihrer Werbe- oder Standortgemeinschaft beworben hatten, erhalten die Städte Bramsche und Quakenbrück eine ungekürzte Förderung. Die Städte / Gemeinden Ankum, Bersenbrück (mit zwei Anträgen), Dissen, Fürstenau, Melle und Ostercappeln erhalten eine pauschal und / oder in Einzelzielen / -maßnahmen gekürzte Förderung.

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Wie kommt ein Dorfladen nach Borgloh?

Dorfläden sind seit einiger Zeit wieder im Kommen. Um die Nahversorgung zu sichern oder sie wieder aufzubauen, nachdem der letzte Laden geschlossen hat, greifen in immer mehr Kommunen die BürgerInnen zur Selbsthilfe und bauen Dorfläden auf. Auch in dem Ortsteil Borgloh der Gemeinde Hilter a.T.W. ist keine Nahversorgung mehr vorhanden. Im Dialog mit Gemeinde, Regionalmanagement und Landkreis Osnabrück unterstützt CONVENT Mensing die Suche nach einem Dorfladen: Erweiterung vorhandener Anbieter (z.B. Bäcker), Suche einer geeigneten Immobilie und eines Betreibers sowie Kombination eines professionell betriebenen Dorfladens mit Dienstleistungen und Kommunikationseinrichtungen auf ehrenamtlicher Basis.

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Wohnungsmarkt Landkreis Osnabrück 2016 / 2017

Markttrends, Wohnraumversorgung und Flächenmobilisierung

 

Der Demografische Wandel stellt neue Herausforderungen an Wohnwünsche, Wohnformen und Wohnstandorte. Neben Angeboten für Start-up-Pärchen und Familien besteht eine steigende Nachfrage nach altersgerechtem und barrierefreien Wohnraum – verbunden mit einem Strukturwandel in den Einfamilienhaus-Gebieten. Diese Nachfrage ist nicht nur über Neubau zu realisieren, sondern muss auch durch den Umbau des Bestands gedeckt werden. Für Neubau und Nachverdichtung werden zudem Flächen benötigt – kein leichtes Unterfangen. Um in den Städten und Gemeinden eine erfolgreiche und nachfragegerechte Wohnraumentwicklung mit den „passenden“ Wohnraumangeboten für die unterschiedlichen Zielgruppen zu erreichen, ist daher frühzeitig der Dialog mit den Marktakteuren zu suchen.

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Perspektiven für alternde Einfamilienhausgebiete

Zukunftsforen zum Wohnen im Alter in Melle und Wallenhorst

Wie stellen sie sich die Bewohner „alter“ Siedlungen ihr Wohnen im Alter vor? Die Meinungen dazu sind so individuell wie die Menschen, die sich äußern. Während die einen so lange wie möglich in ihrem Haus wohnen und es altersgerecht und energetisch sanieren wollen, möchten die anderen ihre arbeitsintensive Immobilie mit großem Garten lieber zeitnah verkaufen und in eine barrierefreie, citynahe Wohnung mit kurzen Wegen zum Einkaufen und zu Gesundheitsdienstleistungen umziehen.

In den beiden Pilotgemeinden zum Projekt „Wohnen mit Zukunft – Orte mit Zukunft“ im Landkreis Osnabrück, Melle und Wallenhorst, fanden im April und Mai weitere Zukunftsforen statt, bei denen interessierte Bürgerinnen und Bürger mit der Gemeinde sowie VertreterInnen aus der Wohnungswirtschaft, von Gesundheits- und Pflegediensten und dem Seniorenbeirat ins Gespräch kamen. Klaus Mensing hat die Zukunftsforen moderiert.

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Neues Leben im alten Gasthof

CONVENT Mensing erstellt Marktanalyse für ein Gastronomie- und Hotelprojekt

 

In der Gemeinde Berge (Samtgemeinde Fürstenau, Landkreis Osnabrück) ist der Umbau eines ehemaligen Gasthofes zu einem Gastronomie- und Hotelprojekt mit dem Namen „Alte Heimat“ geplant – mit den Nutzungen Restaurant / Bar, Gästezimmer, Bäcker / Café und Wohnungen. Der Name „Alte Heimat“ begründet sich dadurch, dass der Eigentümer und die Betreiberin aus dem Ort kommen und sich mit ihrer alten Heimat verbunden fühlen. Als Voraussetzung für Fördermittel aus dem ZILE-Programm (Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung in Niedersachsen) hat CONVENT Mensing eine Markt- und Standortanalyse einschließlich Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt.

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