Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 3.0: Chancen des Onlinehandels nutzen

Der Onlinehandel stellt eine ernstzunehmende Herausforderung für den stationären Handel dar. Aber er bietet auch Chancen, Geschäfte und Zentren zukunftsfähig aufzustellen und die Kundschaft wiederzuentdecken. Die dritte, im Sommer 2016 gestartete Auflage des Zukunftsfonds Ortskernentwicklung – diesmal mit dem Schwerpunktthema „Onlinehandel“ – hat erneut Impulse ausgelöst und Maßnahmen angeschoben, um die Präsenz des stationären Handels im Internet zu fördern und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität in den Zentren zu verbessern.

Das ist das Fazit der Werkstatt vom 7. Juni 2017 im Kreishaus Osnabrück, auf der die VertreterInnen der Kommunen, der Kaufmannschaft und der Werbegemeinschaften bzw. Stadtmarketingorganisationen den Zwischenstand ihrer Maßnahmenumsetzung präsentierten und lebhaft diskutierten. CONVENT Mensing begleitet den Zukunftsfonds fachlich und hat die Werkstatt moderiert.

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Befragung Vitale Innenstädte 2016

Das Institut für Handelsforschung Köln (IFH) hat im Herbst 2016 nach der Pilotuntersuchung 2014 erneut eine groß angelegte Befragung „Vitale Innenstädte“ in 121 bundesdeutschen Kommunen durchgeführt; die Ergebnisse wurden Ende Januar 2017 vorgestellt. Alle befragten Kommunen erhalten als Gesamtdurchschnitt die Schulnote „Drei plus“ (2,7), wobei die Benotung je nach der Größe der befragten Städte und Gemeinden sowie Angebot und Attraktivität vor Ort breit streut.

CONVENT Mensing hat in einem Gespräch mit Vertretern teilnehmender Kommunen sowie des Landkreises Osnabrück und der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim am 10. Februar 2017 die Ergebnisse und konkrete Handlungsansätze diskutiert.

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Öffentlichkeitsbeteiligung Hafen Ost in Flensburg

Im Hafen-Ost in Flensburg wird der Nutzungswandel mittlerweile deutlich sichtbar. Im Zuge der vorbereitenden Untersuchungen führt der lokale Sanierungsträger Flensburger Gesellschaft für Stadterneuerung (FGS) mbH eine Öffentlichkeitsbeteiligung durch, um die Bevölkerung sowie Hafennutzer zu informieren und in einem kreativen Verfahren zur aktiven Mitwirkung anzuregen.

CONVENT Mensing begleitet gemeinsam mit ELBBERG Stadtplanung das Verfahren und hat am 12. und 13. Oktober 2016 eine öffentliche Auftaktveranstaltung und einen Workshop mit Experten und Hafennutzern sowie am 13. März 2017 einen Fraktions-Workshop mit Mitgliedern der Flensburger Politik organisiert und moderiert. Angelehnt an die World-Café-Methode wurden an mehreren Thementischen mit wechselnden Teilnehmern in kreativer und konstruktiver Atmosphäre vielfältige Ideen für die Zukunft des Hafenquartiers erarbeitet.

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Marketing-Konzepte für den Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 3.0

Der zum dritten Mal aufgelegte Zukunftsfonds mit dem Förderschwerpunkt „Onlinehandel“ unterstützt die Akteure vor Ort dabei, Antworten auf die neuen Herausforderungen durch das Internet zu finden, Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Dafür haben die Gewinnerkommunen ihre ersten Hausaufgaben gemacht: Im ersten Abschnitt des Wettbewerbs wurden bis Ende Januar die Marketing-Konzepte erstellt, die die Ausschreibung vorsieht – als konzeptionelle Grundlage zur Verknüpfung eines zeitgemäßen Online-Auftritts des Ortskerns und der Geschäfte mit einem marktgerechten Offline-Angebot der Geschäfte bzw. Anbieter im Zentrum. Zudem dienen die Konzepte dazu, die im Antrag formulierten Ziele und die aufgrund der Entscheidung der Jury geförderten Maßnahmen weiter zu konkretisieren und diese mit den Entwicklungszielen der Stadt / Gemeinde in Einklang zu bringen.

Auf einer Werkstatt am 9. Februar 2017 im Kreishaus präsentierten die VertreterInnen der Kommunen und der Werbegemeinschaften bzw. Stadtmarketingorganisationen aus den 8 Gewinnerkommunen ihre Marketing-Konzepte und diskutierten engagiert ihre Strategien und Maßnahmen.

Foto: Henning Müller-Detert, Landkreis Osnabrück

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Fallstudie Wohnraummanagement

Das Neubaugebiet ist voll vermarktet – 34 der 42 Käufer sind innerhalb der Gemeinde umgezogen: Familien, aber auch ältere Paare. Wer zieht in die bisherigen Immobilien der Käufer? Werden angesichts stagnierender Bevölkerungsentwicklung durch die Neubauten die Leerstände im Bestand von morgen produziert? CONVENT Mensing führt in einer niedersächsischen Gemeinde eine „Fallstudie Wohnraummanagement“ durch:

  • Befragung der Käufer (Haushaltstypen, Umzugsmotive etc.).
  • Aufbereitung der Wanderungen und der Altersstruktur der Immobilienbesitzer.
  • Wer fragt welchen Wohnraum nach, wer gibt ihn (z.B. aus Altersgründen) demnächst auf?
  • Bereitstellung des passenden Wohnraumangebots und der dafür notwendigen Flächen im Dialog mit den Wohnungsmarkt-Akteuren.

Das Wohnraummanagement bringt so Angebot und Nachfrage zusammen.

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Alternde Einfamilienhausgebiete

Zukunftsforen in Melle und Wallenhorst

 

Die meisten Senioren möchten in ihren eigenen vier Wänden alt werden. Neben einem altersgerechten Umbau der Immobilie ist auch der Umzug in eine komfortable alter(n)sgerechte Wohnung eine Option. Hierfür werden als Baustein eines kommunalen Wohnraummanagements auf moderierten Veranstaltungen mit Senioren („Zukunftsforum Wohnen“) Wohnwünsche und Wohnformen diskutiert und im Dialog mit der Wohnungswirtschaft für diese Zielgruppe komfortable Wohnungen im bisherigen Umfeld realisiert. Auf der anderen Seite werden junge Familien als Folgenutzer für die Bestandsimmobilien angesprochen.

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Klein- und Mittelstädte als Anker ländlicher Entwicklung

Klaus Mensing referiert auf Loccum-Tagung

Auf der Tagung „Klein- und Mittelstädte als Anker ländlicher Entwicklung“ vom 28. bis 30. November 2016 in der Evangelischen Akademie Loccum hat Klaus Mensing den Zukunftscheck und den Zukunftsfonds Ortskernentwicklung vorgestellt und über aktuelle Herausforderungen diskutiert.

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Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 2.0 abgeschlossen

Auch die zweite Auflage des Zukunftsfonds Ortskernentwicklung des Landkreises Osnabrück hat gezielt Maßnahmen zur Stärkung des Geschäftsbesatzes und der Aufenthaltsqualität in den Ortskernen und Innenstädten gefördert. Viele sichtbare Erfolge in den 12 Gewinnerkommunen zeigen die breite Palette dessen, was vor Ort bewegt werden kann: Ob WLAN in der Innenstadt, Gestaltung der öffentlichen Räume, barrierefreie Kirchplätze und Ladeneingänge, Leerstandsmanagement, Logos zur besseren Vermarktung oder die Entwicklung eines Masterplans für den Dorfkern – der Zukunftsfonds hat erneut Impulse vor Ort ausgelöst, um die Akteure zu aktivieren und gemeinsam Maßnahmen zu erarbeiten – mit positiven Effekten für die Zentren.

Allerdings liegen zwischen der guten Maßnahmenidee und der erfolgreichen Umsetzung immer wieder typische Stolpersteine: vom Tagesgeschäft bis zum unwilligen Eigentümer. In diesen Fällen sind dann bislang leider nur kleine Erfolge vor Ort sichtbar geworden.

In diesem InfoDienst zum Abschluss des Zukunftsfonds 2.0 stellen wir Ihnen eine Auswahl an Projekten zur Stärkung der Zentren vor. Dabei wird deutlich, was vor Ort mit Begeisterung und einem schlagkräftigen Projektteam gemeinsam erreicht werden kann – und wo ohne diese beiden Erfolgsfaktoren der Arbeitsprozess auch immer mal wieder ins Stocken gerät.

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PlanerWerkstatt Zukunftscheck Handelsstandort Samtgemeinde Bersenbrück

Die Samtgemeinde Bersenbrück im Landkreis Osnabrück hat die Initiative ergriffen, um den innerörtlichen Einzelhandel sowie die Ortskerne und Innenstädte der Mitgliedsgemeinden zu stärken. Anlass sind insbesondere die seit längerem wirkenden Trends im Einzelhandel, die durch den Onlinehandel eine Verstärkung erfahren. Der Zukunftscheck erfolgte in Form von PlanerWerkstätten in der Gemeinde Ankum und der Stadt Bersenbrück von April bis Oktober 2016 – unter aktiver Mitwirkung der Kaufmannschaft bzw. Werbegemeinschaft, der EigentümerInnen und der Kommunen, moderiert von CONVENT Mensing.

Nach einer pragmatischen Analyse konnten schnell erste Maßnahmen herausgearbeitet werden, die vergleichsweise kurzfristig und durch die Akteure vor Ort umgesetzt werden. Nach Anschub durch den Zukunftscheck erfolgt die weitere Realisierung der Online- und Offline-Maßnahmen in den Kommunen nun mit Förderung durch den Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 3.0 des Landkreises Osnabrück.

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Preisträger des Zukunftsfonds Ortskernentwicklung gekürt

Jury tagte im Kreishaus

 

Die Preisträger des Wettbewerb 2016 / 2017 Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 3.0 Landkreis Osnabrück stehen fest: Nach intensiver Diskussion hat die Jury auf ihrer Sitzung am 29. Juni 2016 im Kreishaus ihre Bewertung präsentiert.

Der zum dritten Mal aufgelegte Zukunftsfonds Ortskernentwicklung Landkreis Osnabrück mit dem Förderschwerpunkt „Onlinehandel“ unterstützt die Akteure vor Ort dabei, Antworten auf die neuen Herausforderungen – online wie offline – zu finden, (Marketing-) Konzepte zu entwickeln und Maßnahmen umzusetzen. Hierfür steht für den Förderzeitraum in 2016 / 2017 erneut ein Budget von 80.000 EUR zur Verfügung. Der Landkreis fördert Online- und Offline-Maßnahmen mit 40 % – je 30 % übernehmen die Kommunen sowie die Privaten (Geschäftsleute und Eigentümer). Dabei ist der Zukunftsfonds Ortskernentwicklung ein auf Landkreisebene einmaliges und innovatives Förderinstrument. Der Förderzeitraum dauert 15 Monate, mit einmaliger begründeter Möglichkeit der Verlängerung um 3 Monate.

Von den 9 Kommunen, die sich mit ihrer Werbe- oder Standortgemeinschaft beworben hatten, erhalten die Städte Bramsche und Quakenbrück eine ungekürzte Förderung. Die Städte / Gemeinden Ankum, Bersenbrück (mit zwei Anträgen), Dissen, Fürstenau, Melle und Ostercappeln erhalten eine pauschal und / oder in Einzelzielen / -maßnahmen gekürzte Förderung.

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