Aktualisierung Einzelhandelsgutachten Gemeinde Gettorf

Anlass für die Aktualisierung des Einzelhandelsgutachtens sind verschiedene Veränderungen und Vergrößerungen großflächiger Anbieter im Gewerbegebiet Ravensberg, die durch vorhabenbezogene Gutachten und B-Pläne begleitet wurden.

Die Einzelhandelsentwicklung in der Gemeinde Gettorf ist in den letzten 10 bis 15 Jahren im Spannungsfeld zwischen der Stärkung des Ortskerns mit seinem vielfältigen kleinflächigen Besatz und der Ansiedlung und Erweiterung großflächiger Anbieter am unmittelbaren Rand des Ortskerns sowie im GE Ravensberg verlaufen. CONVENT Mensing hat diese Entwicklung gemeinsam mit der bulwiengesa AG wiederholt begleitet – zuletzt 2009 durch die Aktualisierung des Einzelhandelsgutachtens.

Angesichts des langen Zeitraumes seit der letzten Aktualisierung war nunmehr als Bewertungs- und Entscheidungsgrundlage ein aktuelles Einzelhandelsgutachten mit einer Komplettaufnahme des Bestands notwendig – einschließlich Kundenbefragung, Abgrenzung des Zentralen Versorgungsbereichs, Wirkungsanalyse der Vorhabenvarianten und Handlungsempfehlungen zur Stärkung des Ortszentrums -, das CONVENT Mensing in Kooperation mit der bulwiengesa AG erstellt hat.

Foto: CONVENT Mensing

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City-Offensive Bramsche

Die Stadt Bramsche hat zur Stärkung des innerörtlichen Einzelhandels und zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt eine „City-Offensive“ gestartet, die das Ziel verfolgt, in mehreren Werkstätten mit einem Kreis von Innenstadt-Akteuren verschiedene Maßnahmen zur Stärkung und Belebung der Bramscher Innenstadt zu erarbeiten – und gemeinsam umzusetzen.

CONVENT Mensing hat den Prozess begleitet und moderiert.

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Herausforderung Onlinehandel: Chancen für Klein- und Mittelstädte

Der Onlinehandel ist eine Herausforderung für den Einzelhandel und die Innenstädte. Wer im Netz nicht zu finden ist, hat weniger Umsatzchancen. Die Kunden suchen und vergleichen zunehmend (per Smartphone) im Netz – und kommen dann zum Ansehen, Anprobieren und Kaufen ins Geschäft und wollen dort kompetent bedient werden. Der Trend heißt „ROPO“: research online, purchase offline.

Mittlerweile haben zahlreiche Einzelhändler, Werbegemeinschaften und Stadtmarketingorganisationen sowie Kommunen reagiert, um die Kunden auf allen Kanälen anzusprechen: mit modernen Homepages, Online-Portalen, sozialen Medien und mehr.

Allerdings: Wer sein Geschäft offline nicht gut aufgestellt hat, der wird auch online wenig Chancen haben (Onlinehandel als Trendverstärker). Es sind somit zunächst die „Offline-Hausaufgaben“ zu machen. Und angesichts bestehender Trends wie Flächenwachstum, Strukturwandel und demografischer Wandel ist weiterhin das klassische Instrumentarium des Besatzmanagements und Stadtmarketings zu nutzen.

Handel(n) im digitalen Zeitalter: Es gibt bereits viele gute Beispiele. Um diese vor Ort zu übertragen, ist es neben dem WebDesign zunächst wichtig, mit der Kaufmannschaft und der Kommune ein tragfähiges Konzept zu entwickeln.

CONVENT Mensing berät Kommunen, Werbegemeinschaften und Kaufmannschaft beim Aufbau einer Online-Strategie – und der Vernetzung mit dem „Offline-Auftritt“.

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Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 3.0: Chancen des Onlinehandels nutzen

Der Onlinehandel stellt eine ernstzunehmende Herausforderung für den stationären Handel dar. Aber er bietet auch Chancen, Geschäfte und Zentren zukunftsfähig aufzustellen und die Kundschaft wiederzuentdecken. Die dritte, im Sommer 2016 gestartete Auflage des Zukunftsfonds Ortskernentwicklung – diesmal mit dem Schwerpunktthema „Onlinehandel“ – hat erneut Impulse ausgelöst und Maßnahmen angeschoben, um die Präsenz des stationären Handels im Internet zu fördern und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität in den Zentren zu verbessern.

Das ist das Fazit der Werkstatt vom 7. Juni 2017 im Kreishaus Osnabrück, auf der die VertreterInnen der Kommunen, der Kaufmannschaft und der Werbegemeinschaften bzw. Stadtmarketingorganisationen den Zwischenstand ihrer Maßnahmenumsetzung präsentierten und lebhaft diskutierten. CONVENT Mensing begleitet den Zukunftsfonds fachlich und hat die Werkstatt moderiert.

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Befragung Vitale Innenstädte 2016

Das Institut für Handelsforschung Köln (IFH) hat im Herbst 2016 nach der Pilotuntersuchung 2014 erneut eine groß angelegte Befragung „Vitale Innenstädte“ in 121 bundesdeutschen Kommunen durchgeführt; die Ergebnisse wurden Ende Januar 2017 vorgestellt. Alle befragten Kommunen erhalten als Gesamtdurchschnitt die Schulnote „Drei plus“ (2,7), wobei die Benotung je nach der Größe der befragten Städte und Gemeinden sowie Angebot und Attraktivität vor Ort breit streut.

CONVENT Mensing hat in einem Gespräch mit Vertretern teilnehmender Kommunen sowie des Landkreises Osnabrück und der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim am 10. Februar 2017 die Ergebnisse und konkrete Handlungsansätze diskutiert.

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Öffentlichkeitsbeteiligung Hafen Ost in Flensburg

Im Hafen-Ost in Flensburg wird der Nutzungswandel mittlerweile deutlich sichtbar. Im Zuge der vorbereitenden Untersuchungen führt der lokale Sanierungsträger Flensburger Gesellschaft für Stadterneuerung (FGS) mbH eine Öffentlichkeitsbeteiligung durch, um die Bevölkerung sowie Hafennutzer zu informieren und in einem kreativen Verfahren zur aktiven Mitwirkung anzuregen.

CONVENT Mensing begleitet gemeinsam mit ELBBERG Stadtplanung das Verfahren und hat am 12. und 13. Oktober 2016 eine öffentliche Auftaktveranstaltung und einen Workshop mit Experten und Hafennutzern sowie am 13. März 2017 einen Fraktions-Workshop mit Mitgliedern der Flensburger Politik organisiert und moderiert. Angelehnt an die World-Café-Methode wurden an mehreren Thementischen mit wechselnden Teilnehmern in kreativer und konstruktiver Atmosphäre vielfältige Ideen für die Zukunft des Hafenquartiers erarbeitet.

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Marketing-Konzepte für den Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 3.0

Der zum dritten Mal aufgelegte Zukunftsfonds mit dem Förderschwerpunkt „Onlinehandel“ unterstützt die Akteure vor Ort dabei, Antworten auf die neuen Herausforderungen durch das Internet zu finden, Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Dafür haben die Gewinnerkommunen ihre ersten Hausaufgaben gemacht: Im ersten Abschnitt des Wettbewerbs wurden bis Ende Januar die Marketing-Konzepte erstellt, die die Ausschreibung vorsieht – als konzeptionelle Grundlage zur Verknüpfung eines zeitgemäßen Online-Auftritts des Ortskerns und der Geschäfte mit einem marktgerechten Offline-Angebot der Geschäfte bzw. Anbieter im Zentrum. Zudem dienen die Konzepte dazu, die im Antrag formulierten Ziele und die aufgrund der Entscheidung der Jury geförderten Maßnahmen weiter zu konkretisieren und diese mit den Entwicklungszielen der Stadt / Gemeinde in Einklang zu bringen.

Auf einer Werkstatt am 9. Februar 2017 im Kreishaus präsentierten die VertreterInnen der Kommunen und der Werbegemeinschaften bzw. Stadtmarketingorganisationen aus den 8 Gewinnerkommunen ihre Marketing-Konzepte und diskutierten engagiert ihre Strategien und Maßnahmen.

Foto: Henning Müller-Detert, Landkreis Osnabrück

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Fallstudie Wohnraummanagement

Das Neubaugebiet ist voll vermarktet – 34 der 42 Käufer sind innerhalb der Gemeinde umgezogen: Familien, aber auch ältere Paare. Wer zieht in die bisherigen Immobilien der Käufer? Werden angesichts stagnierender Bevölkerungsentwicklung durch die Neubauten die Leerstände im Bestand von morgen produziert? CONVENT Mensing führt in einer niedersächsischen Gemeinde eine „Fallstudie Wohnraummanagement“ durch:

  • Befragung der Käufer (Haushaltstypen, Umzugsmotive etc.).
  • Aufbereitung der Wanderungen und der Altersstruktur der Immobilienbesitzer.
  • Wer fragt welchen Wohnraum nach, wer gibt ihn (z.B. aus Altersgründen) demnächst auf?
  • Bereitstellung des passenden Wohnraumangebots und der dafür notwendigen Flächen im Dialog mit den Wohnungsmarkt-Akteuren.

Das Wohnraummanagement bringt so Angebot und Nachfrage zusammen.

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Alternde Einfamilienhausgebiete

Zukunftsforen in Melle und Wallenhorst

 

Die meisten Senioren möchten in ihren eigenen vier Wänden alt werden. Neben einem altersgerechten Umbau der Immobilie ist auch der Umzug in eine komfortable alter(n)sgerechte Wohnung eine Option. Hierfür werden als Baustein eines kommunalen Wohnraummanagements auf moderierten Veranstaltungen mit Senioren („Zukunftsforum Wohnen“) Wohnwünsche und Wohnformen diskutiert und im Dialog mit der Wohnungswirtschaft für diese Zielgruppe komfortable Wohnungen im bisherigen Umfeld realisiert. Auf der anderen Seite werden junge Familien als Folgenutzer für die Bestandsimmobilien angesprochen.

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Klein- und Mittelstädte als Anker ländlicher Entwicklung

Klaus Mensing referiert auf Loccum-Tagung

Auf der Tagung „Klein- und Mittelstädte als Anker ländlicher Entwicklung“ vom 28. bis 30. November 2016 in der Evangelischen Akademie Loccum hat Klaus Mensing den Zukunftscheck und den Zukunftsfonds Ortskernentwicklung vorgestellt und über aktuelle Herausforderungen diskutiert.

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