Nutzung und Bespielung öffentlicher Plätze

Diskussion auf dem IHK-Forum Stadtmarketing in Hannover

Öffentliche Plätze haben eine Bedeutung für die Identität einer Stadt – als „Markenzeichen“ nach innen für die Stadtbewohner und als „Magnet“ nach außen für Stadtbesucher. Je nach Lage, Funktion und städtebaulicher Qualität dominieren Geschäftsbesatz und attraktive Außengastronomie sowie ein Wochenmarkt. Gerade in Klein- und Mittelstädten werden öffentliche Plätze auch gerne als Parkraum umgenutzt. Häufig stehen hier Interessen der Einzelhändler und der innerstädtischen Unternehmen, die auf eine bequeme Parkplatzsituation für ihre – insbesondere älteren – Kunden angewiesen sind, den kreativen Visionen eines Stadt- und Citymanagers angesichts sich wandelnder Funktionen der Innenstädte und Ansprüche der Zielgruppen gegenüber.

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Wettbewerb zur Ortskernentwicklung: Zukunftsfonds 4.0 fördert fünf Kommunen im Landkreis Osnabrück

Die Preisträger des Wettbewerbs „Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 4.0 Landkreis Osnabrück“ für die Jahre 2018 und 2019 stehen fest. Nach eingehender Beratung hat die Jury im Kreishaus ihre Bewertung präsentiert: Beworben hatten sich fünf Kommunen mit ihrer Werbe- oder Standortgemeinschaft mit abwechslungsreichen Anträgen und Ideen. Bewilligt wurden alle fünf: Die Städte Bersenbrück, Bramsche und Fürstenau sowie die Gemeinden Bohmte-Hunteburg und Ostercappeln erhalten eine ungekürzte Förderung.

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Stadtentwicklung mit Zukunft – Konzepte für die Rodenberger Innenstadt

Frische Konzepte und Ideen für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt sind die Ziele: Stärkung von Besatzmix und Aufenthaltsqualität, Verbesserung der Wohnverhältnisse und Erhalt ortsbildprägender Altbaubestände. Die Stadt Rodenberg ist mit ca. 6.400 Einwohnern Verwaltungssitz und (neben dem OT Lauenau) Grundzentrum der Samtgemeinde Rodenberg. Die Innenstadt mit der Langen Straße (vgl. das Foto) und dem Amtsplatz hat noch einen vielfältigen Besatz; Frequenzbringer sind ein WEZ-Verbrauchermarkt sowie Rossmann unmittelbar im Zentrum. Im Laufe des Jahres 2018 wurden zahlreiche Ideen erarbeitet und erste Maßnahmen umgesetzt.

Die Analyse, gestützt auf Gespräche mit Geschäftsleuten und Eigentümern sowie mehrere Workshops, hat gezeigt, dass eine Nachfrage einzelner Geschäfte nach modernen, barrierefreien Flächen besteht, die derzeit in der Rodenberger Innenstadt nicht verfügbar sind. Die im Planungsprozess erarbeitete „Konzeptskizze Innenstadt Rodenberg 2020“ (vgl. die Abb.) sieht daher mögliche Standorte für Neubauten vor. Gleichzeitig ist es notwendig, den Bestand zu stärken – zumal klassische Einzelhandels-Neuansiedlungen nicht einfacher werden.

Auf Initiative von CONVENT Mensing hat der Stadtrat daher zur Umsetzung der Planungen im Herbst 2018 das „Förderprogramm Geschäftsflächen Innenstadt“ beschlossen, das Investitionen in bestehende Immobilien und Geschäfte mit einem 33 %igen Zuschuss, maximal 5.000 €, fördert. Eigentümer und Kaufleute erhalten den Zuschuss für bauliche und gestalterische Maßnahmen an Fassaden, Schaufenstern und Ladenflächen. Für das Jahr 2019 stehen 80.000 € zur Verfügung.

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Wohnraumversorgungskonzept des Landkreises Osnabrück

Das Wohnraumversorgungskonzept Landkreis Osnabrück (WVK 2017) mit den Gemeindesteckbriefen und der ToolBox Wohnen soll einen Beitrag zur aktiven Mitgestaltung der lokalen Wohnungsmärkte leisten, damit diese für die kommenden Generationen auch weiterhin attraktiv, marktgerecht und im interkommunalen Wettbewerb konkurrenzfähig sind angesichts aktueller Zielgruppen sowie gewandelter Wohnwünsche und Wohnformen.

Ziele sind:

  • Menschen im Landkreis Osnabrück halten und neue hinzugewinnen – im interregionalen Wettbewerb.
  • Langfristig stabile Siedlungsstrukturen im Landkreis Osnabrück sichern – mit lebendigen Zentren, Auslastung der Infrastruktur etc.

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Ideen für ein lebenswertes Dorf

Ortskernentwicklungskonzept Weddingstedt

Die Gemeinde Weddingstedt in der Region Heide hat ein Entwicklungskonzept für den zentralen Ortsbereich erstellt. Ziele sind insbesondere der Erhalt von Nahversorgung, Gastronomie und ärztlicher Versorgung, ein lebendiger und attraktiver Ortskern und die Förderung der Dorfgemeinschaft. CONVENT Mensing hat den Prozess begleitet, gemeinsam mit einer Lenkungsgruppe aus Vertreter*innen der Gemeindevertretung, des Amtes Heider Umland und der Entwicklungsagentur Region Heide.

Nach Bestandsanalyse, Gesprächen mit relevanten Akteuren sowie Werkstätten mit der Gemeindevertretung, einer öffentlichen Veranstaltung für die Bürger*innen am 21. März 2018 und einer Werkstatt mit Vertreter*innen der Vereine und Verbände am 25. Juni hat CONVENT Mensing die Maßnahmenideen zusammengetragen und das Orts(kern)entwicklungskonzept erstellt. Das OEK wurde am 26. September 2018 von der Gemeindevertretung beschlossen und am 6. Februar 2019 der Bürgerversammlung präsentiert. Dabei ging es auch darum, konkrete Schlüsselprojekte zu definieren, die nun vom Land gefördert werden können.

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Stadtentwicklungsprozess Bassum

Die Stadt Bassum hat Anfang 2017 einen beteiligungsorientierten Stadtentwicklungsprozess gestartet. Die Startphase ist umsetzungsorientiert angelegt: Herausforderungen, Ziele und Handlungsfelder werden in vergleichsweise kurzer Zeit „auf den Punkt“ gebracht, auch als Entscheidungsgrundlage für anstehende Planungen und Projekte. Der Prozess ist von Beginn an beteiligungs- und ergebnisorientiert angelegt.

Als Einstieg fand am 12. Mai 2017 eine Auftaktklausur mit Politik und Verwaltung statt, auf der, gestützt auf eine Befragung der Ratsmitglieder im Vorfeld, die relevanten Themen / Herausforderungen und Standorte / Flächen zusammengestellt und diskutiert wurden, die für die Stadtentwicklung von Bassum derzeit im Vordergrund stehen bzw. für die Zukunft eine strategische Rolle spielen. Auf dieser Basis wurden wesentliche räumliche und thematische Handlungsbedarfe ermittelt – einschließlich der politischen Handlungsspielräume oder -grenzen im Sinne von „Leitplanken“.

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Wiederbelebung des Wochenmarktes Ostercappeln

Die Gemeinde Ostercappeln hat erfolgreich ihren Wochenmarkt erweitert und wiederbelebt, der zuvor lediglich aus einem Marktstand bestanden hatte. Aktueller Anlass war die Befragung „Vitale Innenstädte“: Danach halten sich 61 % der Befragten weniger als eine Stunde im Ostercappelner Ortskern auf – es werden entsprechend nur wenige Geschäfte besucht. Neben mehr Gastronomie und Veranstaltungen bietet ein erweiterter und attraktiverer Wochenmarkt Chancen, die Kundenfrequenz und die Verweildauer zu erhöhen.

CONVENT Mensing hat gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe IST-Situation und Potenziale analysiert, mit über 50 Marktbeschickern gesprochen und neue Anbieter für den Markt mobilisiert.

Am 6. September fand die Neueröffnung auf dem Kirchplatz in Ostercappeln statt: Elf Marktbeschicker und viele interessierte Bürgerinnen und Bürger waren bei der Premiere vor Ort und haben eine positive Rückmeldung gegeben.

Mittlerweile hat sich der Wochenmarkt etabliert.

(Foto: Rainer Westendorf)

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Aktualisierung Einzelhandelsgutachten Gemeinde Gettorf

Anlass für die Aktualisierung des Einzelhandelsgutachtens sind verschiedene Veränderungen und Vergrößerungen großflächiger Anbieter im Gewerbegebiet Ravensberg, die durch vorhabenbezogene Gutachten und B-Pläne begleitet wurden.

Die Einzelhandelsentwicklung in der Gemeinde Gettorf ist in den letzten 10 bis 15 Jahren im Spannungsfeld zwischen der Stärkung des Ortskerns mit seinem vielfältigen kleinflächigen Besatz und der Ansiedlung und Erweiterung großflächiger Anbieter am unmittelbaren Rand des Ortskerns sowie im GE Ravensberg verlaufen. CONVENT Mensing hat diese Entwicklung gemeinsam mit der bulwiengesa AG wiederholt begleitet – zuletzt 2009 durch die Aktualisierung des Einzelhandelsgutachtens.

Angesichts des langen Zeitraumes seit der letzten Aktualisierung war nunmehr als Bewertungs- und Entscheidungsgrundlage ein aktuelles Einzelhandelsgutachten mit einer Komplettaufnahme des Bestands notwendig – einschließlich Kundenbefragung, Abgrenzung des Zentralen Versorgungsbereichs, Wirkungsanalyse der Vorhabenvarianten und Handlungsempfehlungen zur Stärkung des Ortszentrums -, das CONVENT Mensing in Kooperation mit der bulwiengesa AG erstellt hat.

Foto: CONVENT Mensing

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City-Offensive Bramsche

Die Stadt Bramsche hat zur Stärkung des innerörtlichen Einzelhandels und zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt eine „City-Offensive“ gestartet, die das Ziel verfolgt, in mehreren Werkstätten mit einem Kreis von Innenstadt-Akteuren verschiedene Maßnahmen zur Stärkung und Belebung der Bramscher Innenstadt zu erarbeiten – und gemeinsam umzusetzen.

CONVENT Mensing hat den Prozess begleitet und moderiert.

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