Wohnen mit Zukunft in alten Siedlungen

Das Format „Zukunftsforum“ hat sich bewährt

 

Wie zufrieden sind die Bewohner „alter“ Siedlungen oder Immobilien? Wie stellen sie sich ihr Wohnen im Alter vor? Darum ging es bei drei Zukunftsforen in Melle-City, Melle-Riemsloh und Wallenhorst im September 2015. Die Meinungen dazu sind so individuell wie die Menschen, die sich äußern. Während die einen so lange wie möglich in ihrem Haus wohnen und es altersgerecht und energetisch sanieren wollen, möchten die anderen ihre arbeitsintensive Immobilie mit großem Garten lieber zeitnah verkaufen und in eine barrierefreie, citynahe Wohnung mit kurzen Wegen zum Einkaufen und zu Gesundheitsdienstleistungen umziehen.

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Marketing für das Zentrum von Wallenhorst

Die Gemeinde Wallenhorst bei Osnabrück will durch gezielte Marketingaktivitäten ihr Ortszentrum stärken. Zielgruppen sind sowohl die eigene Bevölkerung, die die Angebote im Zentrum nicht ausreichend wahrnimmt, als auch Auswärtige, die häufig „an Wallenhorst vorbei“ in das Oberzentrum Osnabrück oder das Mittelzentrum Bramsche fahren.

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Business Improvement District im Bremer „Viertel“

Optionen für ein Quartiersmanagement

 

Das „Viertel“ in Bremen ist ein lebendiges Quartier mit einer großen und individuellen Angebotsvielfalt aus Geschäften, Cafés, Restaurants und kulturellen Einrichtungen. Das erste Bremer BID im Viertel ist Anfang 2015 ausgelaufen. CONVENT Mensing hat im Auftrag der CS City-Service GmbH Bremen den Prozess für ein zukünftiges Quartiersmanagement im Viertel mit Werkstätten und einer Befragung der Gewerbetreibenden und Eigentümer begleitet. Das BID II war eine Option.

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Handlungsansätze zur Zukunftssicherung von Zentren im Ländlichen Raum

Sitzungsleitung von Klaus Mensing auf dem Deutschen Kongress für Geographie am 3. Oktober 2015 in Berlin

 

Klein- und Mittelstädte sind – insbesondere in ländlichen Räumen – regionale Entwicklungszentren und Impulsgeber für „ihre“ Region mit vielfältigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Funktionen. Attraktive und „funktionierende“ Zentren (Ortskerne und Innenstädte) haben hier als Zentrale Versorgungsbereiche wichtige Funktionen: als Lebensmittelpunkt, Visitenkarte und wichtiger Imageträger sowie Handels-, Dienstleistungs-und Wohnstandort. Als Folgen des demografischen Wandels, des Strukturwandels im Einzelhandel sowie eines zunehmenden Standortwettbewerbs ist vielerorts ein teilweise dramatischer Rückgang von Versorgungsfunktionen wie Geschäfte, Dienstleistungen, Gastronomie etc. in den Zentren zu beobachten – mit der Folge geschlossener Geschäfte, Leerstände oder Brachen.

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Masterplan Riemsloh 2030 für Jung und Alt

Ziele der PlanerWerkstatt in Melle-Riemsloh und des zu entwickelnden Masterplans sind ein auch zukünftig attraktiver Ortskern und eine bedarfsgerechte Infrastruktur in Melle-Riemsloh. Aufbauend auf die bereits erfolgte Ist-Analyse (Altersstruktur, Besatz, Leerstände etc.) werden konkrete Maßnahmen zur Belebung des Ortskerns, zur Beseitigung der Leerstände etc. erarbeitet und umgesetzt. Wichtige Themen sind Wohnen im Alter (Nachnutzung und Inwertsetzung des Bestandes sowie Neubau), Versorgung und Gesundheit sowie die Belange der Jugendlichen im Ort.

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Ortszentrum Oyten

Die Gemeinde Oyten plant ein neues Ortszentrum an der Hauptstraße, bestehend aus einigen Ankernutzungen von Einzelhandel, Dienstleistern und Gastronomie, sowie die Realisierung von Wohnungen und einen „Multifunktionsplatz“. Ein wesentliches Ziel ist dabei eine Steigerung der Frequenz im Ortszentrum und somit die Stärkung der Geschäfte. Das Vorhaben ist das Ergebnis eines städtebaulichen Wettbewerbs sowie eines Beteiligungsverfahrens und erfolgt in der Förderkulisse des Stadtumbau West.

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Stadtentwicklungskonzept Bargteheide

Die Stadt Bargteheide denkt über die Erarbeitung eines Stadtentwicklungskonzeptes nach – als Basis für die strategische Planung der nächsten 15 bis 20 Jahre und die Neuaufstellung des F-Plans sowie als Entscheidungsgrundlage für anstehende Planungen und Projekte. Als Input hat Klaus Mensing im Februar Ziele und Vorgehensweisen von Stadtentwicklungskonzepten vorgestellt: neben dem „klassischen“ Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) auch ein stärker umsetzungsorientiertes Stadtentwicklungskonzept (USEK).

Das USEK-Prinzip: Auf zwei moderierten „Findungs-Workshops“ im Juli und September 2015 wurden zunächst – vorbereitet durch eine Befragung der Stadtvertreter – die Vorstellungen, relevanten Themen / Herausforderungen und Entwicklungsziele anhand der Kenntnisse von Politik und Verwaltung zusammengestellt und diskutiert, die für die Stadtentwicklung von Bargteheide derzeit im Vordergrund stehen bzw. für die Zukunft eine strategische Rolle spielen. Geplant ist ein Stadtdialog, um die Themen und möglichen Planungsalternativen zu diskutieren. Der Prozess ist von Beginn an beteiligungs- und ergebnisorientiert, es sind vergleichsweise kurzfristige Entscheidungen bzgl. prioritärer Projekte möglich.

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Wohnen mit Zukunft – Orte mit Zukunft

Die Trends sind bekannt: Auch in den Städten und Gemeinden im Landkreis Osnabrück altert die Wohnbevölkerung – und deren Immobilien altern mit. Aufgrund dieser veränderten und langfristig rückläufigen Nachfrage rückt die Nachnutzung und Revitalisierung des Wohnungsbestands in den Einfamilienhausgebieten in den Fokus, um Leerstände im ortskernnahen Bestand zu vermeiden. Dort kommt es zudem aufgrund des Strukturwandels im Handel zunehmend zu Geschäftsleerständen – mit negativer Wirkung auf die Attraktivität der gesamten Gemeinde als Wohn- und Wirtschaftsstandort.

Der Landkreis Osnabrück hat daher für 2015 den Handlungsschwerpunkt „Wohnen mit Zukunft / Orte mit Zukunft“ aufgelegt. Ziel ist es, in einem umsetzungsorientierten Arbeitsprozess mit ausgewählten Kommunen sowie unter fachlicher Begleitung durch CONVENT Mensing kreative Strategien und Instrumente zur vorausschauenden Revitalisierung des Wohnungsbestandes zu entwickeln.

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