Auch wachsende Städte altern – mit Konsequenzen für den Wohnungsbestand

Vortrag von Klaus Mensing zum Thema „Wohnlotsen“

 

Der Kreis Stormarn wird – wie das nördliche Hamburger Umland insgesamt – in den nächsten Jahren weiter wachsen. Der Kreis hat daher eine „Anpassungsstrategie für den Siedlungs- und Wohnungsbau im demografischen Wandel“ erarbeiten lassen. Neben Neubaugebieten geht es dabei auch um die Revitalisierung des innerörtlich gelegenen Wohnungsbestandes. Denn bei allem Wachstum altern die Gemeinden im nördlichen Umland, die Haushalte werden kleiner und es sind Angebote für komfortables Wohnen im Alter gefragt.

Klaus Mensing hat auf der Abschlussveranstaltung am 1. Juli 2015 in Bad Oldesloe einen Vortrag über das Projekt „Komfortabel Wohnen für Jung und Alt in Bad Laer“ gehalten. Dabei geht es darum, dass die Gemeinde eine „Wohnlotsenfunktion“ übernimmt: Beratung von Senioren zu alternativen Wohnmöglichkeiten im Ort und parallel Gespräche mit Investoren zur Entwicklung seniorengerechter Neubauprojekte. Ziel ist es, frühzeitig mit älteren Menschen und Investoren ins Gespräch zu kommen, um das Angebot seniorengerechter Wohnungen mit der Nachfrage aus dem Ort in Deckung zu bringen.

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Bedeutung des Onlinehandels für den ländlichen Raum

Jahrestagung des AK Geographische Handelsforschung

Der Onlinehandel wächst dynamisch – für gewachsene Handelsstandorte im ländlichen Raum eine besondere Herausforderung. Wie nutzen Kunden das Internet zum Einkaufen? Wie stellt sich der stationäre Einzelhandel vor Ort darauf ein? Welche Besatz- und Aufenthaltsqualität müssen die Stadtzentren und Ortskerne in Zukunft bieten, um im Wettbewerb attraktiv zu bleiben? Diese Entwicklungen stellen nicht nur den Handel vor große Herausforderungen – auch in Planung und Wissenschaft müssen bisherige Ansätze, Modelle und Theorien überdacht werden.

Die Jahrestagung des Arbeitskreises Geographische Handelsforschung der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) am 19. und 20. Juni 2015 in Osnabrück bot eine Plattform zur Diskussion dieser Fragestellungen. Klaus Mensing hat zum Thema „Die Bedeutung des Onlinehandels für den ländlichen Raum“ referiert und die Ergebnisse gemeinsamer Pilotstudien mit dem Landkreis Osnabrück und der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim vorgestellt.

Tagungsprogramm und Anmeldeformular

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Moderation von Beteiligungsprozessen und Fachtagungen

Im Frühjahr 2015 ist CONVENT Mensing mit zwei Moderationen beauftragt worden:

  • Öffentliche Veranstaltung zur Ansiedlung eines großflächigen Einzelhandelsvorhabens in der Hansestadt Lüneburg.
  • Beteiligungsprozess „Neugestaltung der südlichen Bremer Straße“ in der Gemeinde Bohmte.

Klaus Mensing ist zudem ein kompetenter Moderator von Fachtagungen und Podiumsdiskussionen. Und auf Wunsch übernimmt CONVENT Mensing auch das komplette Tagungsmanagement inkl. Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit.

  • Veranstaltung „Kommunale Einzelhandelskonzepte“ der Oldenburgischen IHK am 17. Dezember 2014 mit Vertretern dreier Kommunen.

Foto: H.-H. Buhr, IHK Hannover

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Ausgezeichnetes Ostercappelner Kaufhaus

Innovatives Managementkonzept für den Ortskern

 

Das Ostercappelner Kaufhaus, ein Zusammenschluss der Kaufleute und Eigentümer im Ortskern der Gemeinde Ostercappeln, ist ein „ausgezeichneter Ort“! Im bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ ist das Projekt als einer von 100 Preisträgern geehrt worden und liefert zum Thema „Innovationen querfeldein – Ländliche Räume neu gedacht“ in der Kategorie Wirtschaft eine Antwort auf die Frage, wie Ortskerne und Versorgungszentren in ländlichen Regionen attraktiv gehalten werden können.

Diese Auszeichnung ist ein weiterer Meilenstein in der erfolgreichen Arbeit der Standortgemeinschaft und des „Centermanagements“: Nach Gründung und Anschub durch CONVENT Mensing und den Landkreis Osnabrück in den PlanerWerkstätten des „Zukunftschecks Ortskernentwicklung“ 2009 und Erarbeitung eines Masterplans zur Stärkung des zentralen Versorgungsbereichs rund um den historischen Kirchplatz konnten durch Förderung durch die Quartiersinitiative Niedersachsen und den Zukunftsfonds Ortskernentwicklung zahlreiche investive Maßnahmen an Geschäften und Immobilien sowie im öffentlichen Raum realisiert werden. Das Motto: „Starke Mitte – Lebenswertes Zentrum“!

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Frische Ideen für den Ortskern

Das achte Bad Laerer Zukunftsforum Ortskern bringt neue Impulse

 

Welche Geschäfte fehlen in Bad Laer? Wie können wir Folgenutzungen für die Leerstände in den Ort holen? Wie kommunizieren wir die Erfolge der Stadtsanierung? Und wer kümmert sich eigentlich darum? Auf dem mit ca. 80 Teilnehmenden gut besuchten 8. Bad Laerer Zukunftsforum zum Handlungsfeld Ortskern am 28. Januar 2015 wurde viel geredet und diskutiert – und auch gemeckert.

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IHK-Zertifikatslehrgang Citymanager / Quartiersmanager 2015

Vom 9. Februar bis 27. April 2015 findet der diesjährige IHK-Zertifikatslehrgang Citymanager / Quartiersmanager (IHK) statt. Klaus Mensing hielt am 24. Februar zusammen mit Martin A. Prenzler (City-Gemeinschaft Hannover e. V.) einen Vortrag zum Thema Analysen, Konzepte und Instrumente für die Quartiersentwicklung, gegliedert in die Aspekte

• Analyse + Bewertung des Standortes, inkl. quartiersrelevante Kennzahlen
• Von der Analyse zum Konzept
• Aktivierung der Akteure für ihr Quartier
• Besatz- und Leerstandsmanagement
• Initiativen und (Förder-)Instrumente
• Mobilisierung weiterer Partner
• Praxisbericht: Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung in der Innenstadt Hannovers

und ist zudem Mitglied der Jury, die am 27. April 2015 tagt.

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Stärkung Ländlicher Siedlungen

Im Zentrum des Meller Ortsteils Riemsloh (ca. 3.500 Einwohner, darunter 2.500 Einwohner im Kernort) haben der demografische Wandel und die Trends im Einzelhandel sichtbare Zeichen gesetzt. Mit Schwerpunkt auf der Ortskernentwicklung soll nun ein Masterplan Riemsloh für Jung und Alt erarbeitet werden. Damit auch zukünftig ein attraktiver Ortskern und eine bedarfsgerechte Infrastruktur im Stadtteil vorhanden sind, werden aufbauend auf eine Ist-Analyse (Altersstruktur, Leerstände etc.) konkrete Maßnahmen zur Belebung des Ortskerns erarbeitet und umgesetzt. Wichtige Themen sind Wohnen im Alter (Nachnutzung und Inwertsetzung des Bestandes sowie Neubau), Versorgung und Gesundheit.

Das Projekt wird gefördert durch den Zukunftsfonds Ortskernentwicklung und unterstützt durch CONVENT Mensing und den Landkreis Osnabrück.

Foto: Stadt Melle

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Kommunale Einzelhandelskonzepte in der Praxis

Klaus Mensing moderiert Veranstaltung der Oldenburgischen IHK

 

Für kommunale Einzelhandelskonzepte gibt es viele rationale Argumente – gleichwohl kommt es immer wieder zu emotional geführten Diskussionen, wenn Investoren großflächige Einzelhandelsprojekte ansiedeln möchten. Die Veranstaltung „Kommunale Einzelhandelskonzepte“ der Oldenburgischen IHK am 17. Dezember 2014 diente dem Erfahrungsaustausch mit Vertretern dreier Kommunen, in denen Einzelhandelskonzepte vom Rat beschlossen worden sind.

Klaus Mensing hat die Veranstaltung fachlich begleitet und moderiert.

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Neue Nutzungen im historischen Bestand

Die Lage: Eine ehemalige Geschäftsstraße mit attraktiven historischen Wohngebäuden am Rande des Ortskerns, deren zunehmende Funktionsverluste und Geschäfts-Leerstände im Erdgeschoss negativ auf den Ortskern ausstrahlen.

In Bad Essen erarbeitet CONVENT Mensing daher mit einem Arbeitskreis aus Vertretern der Gemeinde, des Gewerbevereins und des Landkreises Osnabrück ein „Entwicklungskonzept Nikolaistraße“, um im Dialog mit den Immobilieneigentümern neue machbare Nutzungen zu finden – darunter auch die Umnutzung leerer Geschäfte zu Wohnraum.

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“Jung kauft Alt” in Bad Laer – eine Zwischenbilanz

Neues Leben in alten Immobilien

 

Das Förderprogramm „Jung kauft Alt“ der Gemeinde Bad Laer hat sich bewährt: Gut zwei Jahre nach dem Start sind Ende Oktober 2014 mittlerweile 13 von 14 Anträgen bewilligt; ein Antrag konnte aufgrund der Förderrichtlinie nicht bewilligt werden. Fünf der beantragenden Familien haben aus anderen Städten und Gemeinden ihren Wohnsitz nach Bad Laer verlagert. Wenngleich auch fünf der vorherigen Immobilieneigentümer aus Bad Laer weggezogen sind, ist die Bilanz dennoch positiv: Denn die zuziehenden Paare haben zumeist Kinder mitgebracht. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass die Bausubstanz durch neue Bewohner in den alten Häusern erhalten und gleichzeitig die Bevölkerung verjüngt wird.

Dieses mittlerweile in der Fachwelt bekannte Programm der Gemeinde Hiddenhausen wurde in Bad Laer weiter entwickelt zu der Strategie „Komfortabel Wohnen für Jung und Alt”. Ziel dieser Strategie, die seit Herbst 2011 läuft, ist die vorausschauende Revitalisierung des Wohnungsbestandes, indem im Dialog mit den älteren Bewohnern und Eigentümern der Einfamilienhäuser nach Wohnalternativen in Bad Laer gesucht wird und auf der anderen Seite junge Familien und andere Folgenutzer für die Bestandsimmobilien angesprochen und gefördert werden (mit dem Programm „Jung kauft Alt“). Denn in Bad Laer gibt es praktisch keine leerstehenden Wohnimmobilien – es werden jedoch absehbar Immobilien auf den Markt kommen.
 
CONVENT Mensing hat hierfür den fachlichen Input geliefert und übernimmt das laufende Management (“Kümmerer”) – in Kooperation mit dem Netzwerk aus Gemeinde, Haus und Grund Osnabrück, Hawes Architekten und dem Landkreis Osnabrück.

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