Quartiersmanagement, Zentrenmanagement, Geschäftsstraßenmanagement

Es gibt viele gute Konzepte und Ideen – häufig wird nichts daraus, weil es nicht gelingt, die Akteure zu aktivieren, ihre Ideen auch umzusetzen und durch eine Standortgemeinschaft oder ein Geschäftsstraßenmanagement dauerhaft erfolgreiche Strukturen zu schaffen.

Wir können Sie unterstützen, denn die Arbeit mit Einzelhändlern, Grundeigentümern, Betrieben, Bewohnern, Stadt und Politik ist unser täglicher Job.

Zukunftsfonds Innenstadt Verden

Im Juli hat die Stadt Verden (Aller) die „Richtlinie zur Förderung der Verdener Innenstadt“ beschlossen – nicht zuletzt angeregt durch den „Zukunftsfonds Ortskernentwicklung Landkreis Osnabrück“. Die Idee des Zukunftsfonds Innenstadt Verden geht auf einen Vorschlag von Klaus Mensing zurück, der die Stadt Verden beim Projekt „Probierstadt Verden“ fachlich begleitet.

Es gibt zwei Förderbereiche:

  1. Mietzuschuss für Neuansiedlungen und Existenzgründungen für die ersten 18 Monate ab Mietvertragsbeginn.
  2. Förderung von Eigentümern für Maßnahmen, die das Erscheinungsbild der Immobilie verbessern bzw. die Qualität der Geschäftsfläche aufwerten.

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Stärkung der Bramscher Innenstadt

Programm „Zukunftsräume Niedersachsen“ fördert zahlreiche Maßnahmen

Die Stadt Bramsche hat sich mit Unterstützung von CONVENT Mensing erfolgreich für das Förderprogramm „Zukunftsräume Niedersachsen“ beworben. Ministerin Birgit Honé übergab am 24. August 2021 den Zuwendungsbescheid an Bürgermeister Heiner Pahlmann (vgl. das Foto). Unter dem Motto „Bramsche bringt`s: lebendig und resilient“ werden bis Ende 2023 Maßnahmen zur Stärkung der Innenstadt erarbeitet.

Die Transformation der Innenstädte ist mittlerweile ein Top-Thema – es gibt Positionspapiere, Förderprogramme und mehr. Dabei wird deutlich, dass der Fokus neben dem „WAS?“ auf dem „WIE?“, mithin der Umsetzung der möglichen Strategien und Maßnahmen liegt. Hier kann Bramsche auf langjährige und bewährte Kooperationsstrukturen zwischen öffentlichen und privaten Akteuren setzen – neben der mehrfachen erfolgreichen Beteiligung am Zukunftsfonds Ortskernentwicklung Landkreis Osnabrück insbesondere die konzeptionellen Vorarbeiten der von CONVENT Mensing begleiteten „City-Offensive Bramsche“ und des „Masterplans City Bramsche 2025“.

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Neue (Zwischen-)Nutzungen für die Innenstädte

Erfolgreiche Initiativen für mehr Leben und Frequenz in den Zentren

Die langjährigen Trends im Handel, verstärkt durch den Onlinehandel und aktuell die Corona-Pandemie, haben den Handel in den Zentren unter Druck gesetzt – es kommt zu Geschäftsaufgaben und Leerständen. Hier sind frische Ideen und Initiativen zur Belebung der Innenstädte notwendig, wobei der Impuls von den Kommunen kommen muss – unter Einbeziehung der Innenstadtakteure sowie Sensibilisierung der Bevölkerung bzw. Kunden für ihre Innenstadt.

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Pop up-Nutzungen in der Verdener Innenstadt auf Erfolgskurs

Die Herausforderungen kennen viele Städte und Gemeinden: Leerstände in der Innenstadt, für die keine Folgenutzungen zu akquirieren sind – nicht zuletzt aufgrund der Mietforderungen der Eigentümer. Welche Anreize sind notwendig, um innovative Anbieter zu bewegen, ihre frischen Geschäftsideen im Zentrum auszuprobieren?

Das von CONVENT Mensing begleitete Projekt „Probierstadt Verden – Ideen Raum zur Entwicklung geben“, bei dem die Stadt temporär und mietfrei leere Geschäftsflächen für Pop up-Nutzungen anbietet, kann erste Erfolge aufweisen. Drei Pop up-Nutzerinnen werden im Sommer 2021 voraussichtlich eigene Läden in der Fußgängerzone eröffnen. „Ich konnte mir vorher nicht vorstellen, einen Laden zu haben“, wird eine Gründerin der ersten Stunde in der Kreiszeitung zitiert. „Aber das funktionierte so gut.“ Eben – die Überlassung der Fläche durch die Stadt hat es ihr ermöglicht, die Geschäftsidee einfach mal auszuprobieren.

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Zukunft der (Stadt-)Zentren ohne Handel?

Handlungsempfehlungen der Ad-hoc-Arbeitsgruppe der ARL erschienen

Die Abnahme der Leitfunktion des Handels verändert aktuell die Funktionsmischung vieler Innenstädte, Orts- und Stadtteilzentren – die Chancen, neue Einzelhandelsgeschäfte als Folgenutzungen für Leerstände zu finden, nehmen ab. Daraus resultiert die Notwendigkeit einer Transformationsstrategie, die funktionierende urbane Kerne mit einer lebendigen multifunktionalen Nutzungsmischung und einer hohen Aufenthaltsqualität in den Mittelpunkt stellt. Dies erfordert neue privatwirtschaftliche und kommunale Geschäftsmodelle, die stärker auch das Gemeinwohl bei Mieten und Renditen beachten.

Das daraus resultierende Spannungsverhältnis zwischen wirtschaftlicher Nutzung einzelner Immobilien und der Revitalisierung der Innenstadt stellt neue Anforderungen an Dialog und Kooperation, Besatzmanagement, Planungs- und Förderinstrumente und somit an das kommunale Aufgabenverständnis. Zentrenentwicklung und -transformation müssen zukünftig zu den kommunalen Kernaufgaben zählen – auch indem strategisch relevante Schlüsselimmobilien frühzeitig erworben werden, um dann als Eigentümer Branchenmix und Mieten steuern zu können.

Dies sind zentrale Handlungsempfehlungen der von Klaus Mensing geleiteten Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Zukunft der (Stadt-)Zentren ohne Handel? Neue Impulse und Nutzungen für Zentren mit Zukunft“ der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Bremen / Hamburg / Niedersachsen / Schleswig-Holstein der Akademie für Raumentwicklung in der Leibnitz-Gesellschaft (ARL). Die Ergebnisse wurden im Juni 2020 als ARL-Positionspapier veröffentlicht. https://shop.arl-net.de/stadtzentren-handel.html

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Innovatives Zwischennutzungskonzept für die Verdener Innenstadt

In der Fußgängerzone des Mittelzentrums Verden sind trotz Neubesetzungen vermehrt Geschäftsschließungen zu verzeichnen. Ein innovatives (Zwischen-) Nutzungskonzept soll in von der Stadt angemieteten leeren Immobilien Raum zur Entwicklung temporärer Nutzungen geben, um neue Geschäftsideen auszuprobieren: ein Wettbewerb „Lokalhelden Verden“ für Pop-ups und Start-ups, der Aufbau eines Coworking-Spaces sowie ein „Marktplatz Verden“ (Verkaufsflächen mehrerer regionaler Anbieter in einem Geschäft). CONVENT Mensing gibt fachlichen Input und moderiert Workshops des begleitenden Netzwerks innenstadtrelevanter Akteure.