Ein Ortskern für Nindorf – Erarbeitung eines Ortskernentwicklungskonzeptes

Angesichts wachsender Herausforderungen im demografischen und strukturellen Wandel erarbeitet die Gemeinde Nindorf ein Ortskernentwicklungskonzept (OEK). Ziel des OEK ist es, den Herausforderungen der Gemeinde frühzeitig zu begegnen, indem Angebote und Treffpunkte für die Dorfgemeinschaft gestärkt und die Infrastrukturen überprüft werden. Unterstützt wird die Gemeinde durch das Büro CONVENT Mensing aus Hamburg. Ebenfalls mit dabei ist das Amt Mitteldithmarschen.

Durch die Siedlungsstruktur der Gemeinde längs der B 431 gibt es keinen klar definierten Ortsmittelpunkt. Das gemeindliche Leben findet im und rund um das Gemeindezentrum (Alte Schule) statt – mit einem vielfältigen Angebot an Infrastruktureinrichtungen: Feuerwehr, Kita, Jugendtreff, Spieleland und Sportanlagen. Hier sollen Maßnahmen zur Aufwertung des Ortsmittelpunktes erarbeitet werden – auch angesichts einer möglichen Sanierung des Gebäudes. Zudem gilt dem Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den Ortsteilen Nindorf und Farnewinkel besonderes Augenmerk.

Die umfassende Beteiligung der Bürger*innen spielt eine wichtige Rolle – um das OEK mit Leben zu füllen. Eine Startwerkstatt mit Vertreter*innen der Gemeinde, des Amtes sowie einiger Vereine und Unternehmen hat am 13. November 2019 stattgefunden. Aufbauend auf eine Bestandsanalyse werden nun strategische Entwicklungsziele und Maßnahmen für das Ortskernentwicklungskonzept als Handlungs- / Umsetzungskonzept erarbeitet – darunter sogenannte Schlüsselprojekte, die durch die Fördermittel des Landes Schleswig-Holstein und der EU gefördert werden können.

Auf der Startwerkstatt wurden bereits erste Ideen für Maßnahmen zur Aufwertung des Ortskerns erarbeitet, um die lebendige Mitte der Gemeinde Nindorf attraktiver zu gestalten: eine Sanierung des Gebäudes des Gemeindezentrums sowie eine Neugestaltung des Parkplatzes als Multifunktionsplatz auch für Veranstaltungen und somit als Dorfplatz mit Treffpunktfunktion.