Ein Ortskernentwicklungskonzept für die Gemeinde Hemme und die Kirchengemeinde St. Marien zu Hemme

Die Gemeinde Hemme und die Kirchengemeinde St. Marien zu Hemme beabsichtigen, angesichts der zukünftigen Herausforderungen ein Ortsentwicklungskonzept (OEK) zu erstellen. Im Fokus steht der Ortsteil an der B 5, der trotz der langgestreckten Form der Gemeinde als Ortszentrum zu verstehen ist. Im westlichen Bereich am Sandweg befinden sich die Alte Schule mit einer kleinen Sporthalle und der Sportplatz. Am östlichen Ortsausgang steht die St.-Marien-Kirche aus dem 14. Jahrhundert mit einem kleinen Pastorat. Dazwischen, direkt an der Dorfstraße, liegen die Freiwillige Feuerwehr sowie eine Tankstelle mit Tankshop und ein neu eröffnetes kleines Café.

Im OEK sollen Maßnahmen zur Aufwertung und Ausprägung eines Ortsmittelpunktes erarbeitet werden – vor allem eine Erweiterung des Feuerwehrgebäudes zu einem multifunktionalen Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft, z.B. für Sitzungen von Gemeindevertretung und Vereinen und für größere Dorf-Veranstaltungen. In Hemme gibt es ein lebendiges Dorfleben, das wesentlich von Feuerwehr, Kirche und Vereinen getragen wird – nun soll dafür ein neues Zuhause entwickelt werden. Zudem geht es darum, auch die anderen drei Ortsteile lebenswert zu erhalten – mit gemeinsamer Identität.

Die umfassende Beteiligung der Bürger*innen spielt dabei eine wichtige Rolle – auch um das OEK mit Leben zu füllen. Nach einem Startgespräch am 26. August 2020 hat am 22. September die Auftaktwerkstatt mit Vertreter*innen der Vereine und Institutionen stattgefunden, um schon zu einem frühen Zeitpunkt die relevanten Akteure mit einzubeziehen.

Die breite Beteiligung der Dorfgemeinschaft auf einer Einwohnerversammlung ist für November 2020 geplant.