Stadtentwicklung, Ortsentwicklung

Jede Kommune hat ihren Charme – und ihre ganz individuellen Herausforderungen. Einen attraktiven Nutzungsmix als Voraussetzung für Frequenz, Städtebau und Gestaltung als Voraussetzung für Aufenthaltsqualität sowie Kooperation der Grundeigentümer, Nutzer / Geschäftsleute und der Kommune als Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung von Strategien und Maßnahmen.

Wichtig ist daher der Blick fürs Ganze, um gemeinsam passgenaue Strategien zu erarbeiten.

Stärkung ländlicher Siedlungen

Im Zentrum des Meller Ortsteils Riemsloh (ca. 3.500 Einwohner, darunter 2.500 Einwohner im Kernort) haben der demografische Wandel und die Trends im Einzelhandel sichtbare Zeichen gesetzt. Mit Schwerpunkt auf der Ortskernentwicklung soll nun ein Masterplan Riemsloh für Jung und Alt erarbeitet werden. Damit auch zukünftig ein attraktiver Ortskern und eine bedarfsgerechte Infrastruktur im Stadtteil vorhanden sind, werden aufbauend auf eine Ist-Analyse (Altersstruktur, Leerstände etc.) konkrete Maßnahmen zur Belebung des Ortskerns erarbeitet und umgesetzt. Wichtige Themen sind Wohnen im Alter (Nachnutzung und Inwertsetzung des Bestandes sowie Neubau), Versorgung und Gesundheit.

Das Projekt wird gefördert durch den Zukunftsfonds Ortskernentwicklung und unterstützt durch CONVENT Mensing und den Landkreis Osnabrück.

Foto: Stadt Melle

Neue Nutzungen im historischen Bestand

Die Lage: Eine ehemalige Geschäftsstraße mit attraktiven historischen Wohngebäuden am Rande des Ortskerns, deren zunehmende Funktionsverluste und Geschäfts-Leerstände im Erdgeschoss negativ auf den Ortskern ausstrahlen.

In Bad Essen erarbeitet CONVENT Mensing daher mit einem Arbeitskreis aus Vertretern der Gemeinde, des Gewerbevereins und des Landkreises Osnabrück ein „Entwicklungskonzept Nikolaistraße“, um im Dialog mit den Immobilieneigentümern neue machbare Nutzungen zu finden – darunter auch die Umnutzung leerer Geschäfte zu Wohnraum.

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Komfortabel Wohnen für Jung und Alt in Bad Laer

Neues Leben in alten Immobilien


In der Gemeinde Bad Laer altert – wie in den meisten Kommunen – die Bevölkerung. Und deren Immobilien altern mit. In vielen Ein- und Mehrfamilienhäusern wohnen nur noch Ältere. Gleichzeitig suchen junge Familien Immobilien und Baugrundstücke – am liebsten mittendrin mit kurzen Wegen zum Einkaufen und zur Schule anstatt im Neubaugebiet am Ortsrand. Zudem produzieren die Neubauten von heute auf der grünen Wiese angesichts der demografisch bedingten rückläufigen Nachfrage nach Wohnungen die Leerstände von morgen im Bestand, der häufig zentral zu den Versorgungseinrichtungen und Geschäften im Zentrum gelegen ist. Diese Herausforderung betrifft Klein- und Mittelstädte ebenso wie Großstädte mit „überalterten“ Stadtteilen; hierdurch wird das Wohnungsangebot zusätzlich verknappt.

Die Gemeinde Bad Laer hat daher die Strategie „Komfortabel Wohnen für Jung und Alt in Bad Laer“ ins Leben gerufen: Ziel ist die Revitalisierung des Wohnungsbestandes, indem im Dialog mit den älteren Bewohnern (sowie Gemeinde und Investoren) nach Wohnalternativen in Bad Laer gesucht wird und auf der anderen Seite junge Familien oder andere Folgenutzer angesprochen werden. CONVENT Mensing hat hierfür den fachlichen Input geliefert – in Kooperation mit dem Netzwerk aus Gemeinde, Haus und Grund Osnabrück, Hawes Architekten und dem Landkreis Osnabrück.

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Neue Perspektiven für alte Einfamilienhausgebiete

Klaus Mensing stellt neue Strategien auf Tagung in Loccum vor

Die Weiterentwicklung älterer Einfamilienhausgebiete ist ein neues Handlungsfeld, das bislang erst ansatzweise im Fokus der Kommunen und der Wohnungswirtschaft ist. Die Trends sind bekannt: Die Wohnbevölkerung altert – und die Immobilien altern mit. In vielen Ein- und Mehrfamilienhäusern wohnen nur noch Ältere, wodurch der Generationenwechsel verlangsamt und das Wohnungsangebot de facto verknappt wird. Denn gleichzeitig suchen junge Familien, Paare und Singles Immobilien – am liebsten mittendrin mit kurzen Wegen zum Einkaufen und zur Schule anstatt im Neubaugebiet am Ortsrand. Zudem produzieren die Neubauten von heute am Rand angesichts der rückläufigen Nachfrage nach Wohnungen die Leerstände von morgen im Bestand, der häufig zentral zu den Versorgungseinrichtungen und Geschäften im Zentrum liegt. Diese Herausforderung betrifft Klein- und Mittelstädte ebenso wie Großstädte mit „überalterten“ Stadtteilen.

Auf der Tagung der Evangelischen Akademie Loccum „Umbau am Stadtrand? Perspektiven für Einfamilienhaus-Wohngebiete in schrumpfenden Klein- und Mittelstädten“ am 16. bis 18. Oktober 2013 hat Klaus Mensing gemeinsam mit Frank Scheckelhoff von der Gemeinde Bad Laer die Strategie „Komfortabel wohnen für Jung und Alt in Bad Laer“ vorgestellt und diskutiert. (Foto: Thorsten Mantz)

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Komfortabel Einkaufen für Jung und Alt in Bad Laer

CONVENT Mensing unterstützt die Ansiedlung eines Nahversorgers in Bad Laer

Das Konzept der Gemeinde Bad Laer, für Jung und Alt ein passendes, komfortables und zentrumsnahes Wohnangebot zu schaffen, ist auf einem guten Weg. Diese jungen und alten Menschen wollen nun auch versorgt werden. Der Ruf nach individueller Beratung und Service, der Wunsch nach einem Treffpunkt mitten im Ort wird auch in dem Zusammenhang immer lauter. Tante Emma ist lebendiger, als wir denken!

Mitten im Zentrum von Bad Laer lag eine leerstehende Supermarkt-Fläche, für alle gut zu erreichen. Hier ist nun ein neuer Frischmarkt entstanden, quasi „Tante Emma 2.0“. Schon auf den letzten Veranstaltungen zum „Zukunftsforum Wohnen in Bad Laer“ war der Wunsch nach einem Nahversorger geäußert worden, der ein bequemes und zentrumsnahes Einkaufen mit der Möglichkeit eines Treffpunkts für Jung und Alt verbindet.

Quelle der Fotomontage: Firma Lüning Frischmarkt.

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Instrumente für starke Ortskerne

Klaus Mensing referierte beim NIHK-Raumordnungsforum am 5. Dezember 2013

„Akteure begeistern – Kräfte bündeln – Immobilien bewegen: Instrumente für starke Ortskerne“. Unter diesem Titel referierte Klaus Mensing beim NIHK-Raumordnungsforum „Starke Ortskerne 2.0“ am 5. Dezember in Hannover. Inhalte des Vortrags waren die Ergebnisse des Zukunftsfonds Ortskernentwicklung im Landkreis Osnabrück, die aktuellen Zwischenergebnisse der ARL-Arbeitsgruppe „Die Funktion der Ortskerne für die Stabilisierung Zentraler Orte“ sowie die Ergebnisse laufender Händler- und Kundenbefragungen im Osnabrücker Land zum Thema „Bedeutung des Onlinehandels für die Zukunft der Ortskerne“.

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