Stadtentwicklung, Ortsentwicklung

Jede Kommune hat ihren Charme – und ihre ganz individuellen Herausforderungen. Einen attraktiven Nutzungsmix als Voraussetzung für Frequenz, Städtebau und Gestaltung als Voraussetzung für Aufenthaltsqualität sowie Kooperation der Grundeigentümer, Nutzer / Geschäftsleute und der Kommune als Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung von Strategien und Maßnahmen.

Wichtig ist daher der Blick fürs Ganze, um gemeinsam passgenaue Strategien zu erarbeiten.

Konzept für das Gewerbegebiet Kronskamp in Wedel

Für die Stadt Wedel hat CONVENT Mensing aufgrund einer baulich-räumlichen und nutzungsstrukturellen Untersuchung des Gewerbegebietes Kronskamp ein Konzept erarbeitet zur Aufwertung des Gebietes angesichts „offensichtlicher städtebaulich-gestalterischer und räumlich-funktionaler Mängel“. Zudem geht es – wie in vielen Bestandsgebieten – darum, Flächenpotenziale zu mobilisieren und vorhandene Flächen intensiver zu nutzen, um als Wirtschaftsförderung angebotsfähig zu bleiben. Die Erarbeitung und Umsetzung erfolgte im Dialog mit den ansässigen Betrieben und Eigentümern. Denn sie sind diejenigen, die die Strategie für das Gebiet mittragen und durch ihr Investment aktiv bei der Umsetzung einzelner Maßnahmen mitarbeiten müssen.

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City-Offensive Bramsche

Mit dem Projekt „Wohlfühlen und Erleben in der City Bramsche“ hat sich die Stadt Bramsche erfolgreich beim Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 4.0 beworben. Zielsetzung sind die Stärkung des Einzelhandels und die Attraktivitätssteigerung der Innenstadt. Der Weg zur Realisierung führt über einen Masterplan, der im Zuge der Werkstatt „City-Offensive Bramsche“ sowie mit Unterstützung durch CONVENT Mensing erarbeitet wurde.

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Ein neuer Dorfmittelpunkt

Ortskernentwicklungskonzept und Dorfgemeinschaftszentrum für die Gemeinde Haale

Die Dorfmitte der Gemeinde Haale soll wieder mit Leben erfüllt werden. Hierzu erarbeitet die Gemeinde mit Unterstützung durch das Büro CONVENT Mensing ein Ortskernentwicklungskonzept (OEK). Wichtigstes Ziel ist der Bau eines neuen Dorfgemeinschaftszentrums (DGZ). Durch eine tragfähige Folgenutzung für den 2016 abgebrannten Timm‘s Gasthof soll dem sozialen und kulturellen Leben wieder ein Ort – und somit auch ein Dorfmittelpunkt – gegeben werden. Weitere Themen des OEK sind (Wohn-)Angebote für ältere und junge Mitbürger*innen sowie eine Stärkung der Jugendarbeit, der Kultur und des Vereinslebens, insbesondere des Sports.

Auf den bisherigen Werkstätten wurden konkrete Ideen diskutiert: insbesondere das von CONVENT Mensing skizzierte Nutzungs- und Betriebskonzept – von Hausmeister- und Reinigungstätigkeiten über die Bewirtung bis zu (kulturellen) Veranstaltungen und deren Vermarktung. Ein Modell wäre: Die Gemeinde vermietet den Saal – die Veranstalter (Vereine, Feuerwehr, Private) kümmern sich selbst um Organisation, Musik und Bewirtung. Weitere Synergien könnten durch die Einbeziehung des benachbarten Nahversorgers erreicht werden.

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Stadtentwicklung mit Zukunft – Konzepte für die Rodenberger Innenstadt

Frische Konzepte und Ideen für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt sind die Ziele: Stärkung von Besatzmix und Aufenthaltsqualität, Verbesserung der Wohnverhältnisse und Erhalt ortsbildprägender Altbaubestände. Die Stadt Rodenberg ist mit ca. 6.400 Einwohnern Verwaltungssitz und (neben dem OT Lauenau) Grundzentrum der Samtgemeinde Rodenberg. Die Innenstadt mit der Langen Straße (vgl. das Foto) und dem Amtsplatz hat noch einen vielfältigen Besatz; Frequenzbringer sind ein WEZ-Verbrauchermarkt sowie Rossmann unmittelbar im Zentrum. Im Laufe des Jahres 2018 wurden zahlreiche Ideen erarbeitet und erste Maßnahmen umgesetzt.

Die Analyse, gestützt auf Gespräche mit Geschäftsleuten und Eigentümern sowie mehrere Workshops, hat gezeigt, dass eine Nachfrage einzelner Geschäfte nach modernen, barrierefreien Flächen besteht, die derzeit in der Rodenberger Innenstadt nicht verfügbar sind. Die im Planungsprozess erarbeitete „Konzeptskizze Innenstadt Rodenberg 2020“ (vgl. die Abb.) sieht daher mögliche Standorte für Neubauten vor. Gleichzeitig ist es notwendig, den Bestand zu stärken – zumal klassische Einzelhandels-Neuansiedlungen nicht einfacher werden.

Auf Initiative von CONVENT Mensing hat der Stadtrat daher zur Umsetzung der Planungen im Herbst 2018 das „Förderprogramm Geschäftsflächen Innenstadt“ beschlossen, das Investitionen in bestehende Immobilien und Geschäfte mit einem 33 %igen Zuschuss, maximal 5.000 €, fördert. Eigentümer und Kaufleute erhalten den Zuschuss für bauliche und gestalterische Maßnahmen an Fassaden, Schaufenstern und Ladenflächen. Für das Jahr 2019 stehen 80.000 € zur Verfügung.

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Ideen für ein lebenswertes Dorf

Ortskernentwicklungskonzept Weddingstedt

Die Gemeinde Weddingstedt in der Region Heide hat ein Entwicklungskonzept für den zentralen Ortsbereich erstellt. Ziele sind insbesondere der Erhalt von Nahversorgung, Gastronomie und ärztlicher Versorgung, ein lebendiger und attraktiver Ortskern und die Förderung der Dorfgemeinschaft. CONVENT Mensing hat den Prozess begleitet, gemeinsam mit einer Lenkungsgruppe aus Vertreter*innen der Gemeindevertretung, des Amtes Heider Umland und der Entwicklungsagentur Region Heide.

Nach Bestandsanalyse, Gesprächen mit relevanten Akteuren sowie Werkstätten mit der Gemeindevertretung, einer öffentlichen Veranstaltung für die Bürger*innen am 21. März 2018 und einer Werkstatt mit Vertreter*innen der Vereine und Verbände am 25. Juni hat CONVENT Mensing die Maßnahmenideen zusammengetragen und das Orts(kern)entwicklungskonzept erstellt. Das OEK wurde am 26. September 2018 von der Gemeindevertretung beschlossen und am 6. Februar 2019 der Bürgerversammlung präsentiert. Dabei ging es auch darum, konkrete Schlüsselprojekte zu definieren, die nun vom Land gefördert werden können.

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Stadtentwicklungsprozess Bassum

Die Stadt Bassum hat einen beteiligungsorientierten Stadtentwicklungsprozess gestartet. Die Startphase ist umsetzungsorientiert angelegt: Herausforderungen, Ziele und Handlungsfelder werden in vergleichsweise kurzer Zeit „auf den Punkt“ gebracht, auch als Entscheidungsgrundlage für anstehende Planungen und Projekte.

Als Einstieg fand am 12. Mai 2017 eine Auftaktklausur mit Politik und Verwaltung statt, auf der, gestützt auf eine Befragung der Ratsmitglieder im Vorfeld, die relevanten Themen / Herausforderungen und Standorte / Flächen zusammengestellt und diskutiert wurden, die für die Stadtentwicklung von Bassum derzeit im Vordergrund stehen bzw. für die Zukunft eine strategische Rolle spielen. Auf dieser Basis wurden wesentliche räumliche und thematische Handlungsbedarfe ermittelt – einschließlich der politischen Handlungsspielräume oder -grenzen im Sinne von „Leitplanken“.

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