Stadtentwicklung, Ortsentwicklung

Jede Kommune hat ihren Charme – und ihre ganz individuellen Herausforderungen. Einen attraktiven Nutzungsmix als Voraussetzung für Frequenz, Städtebau und Gestaltung als Voraussetzung für Aufenthaltsqualität sowie Kooperation der Grundeigentümer, Nutzer / Geschäftsleute und der Kommune als Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung von Strategien und Maßnahmen.

Wichtig ist daher der Blick fürs Ganze, um gemeinsam passgenaue Strategien zu erarbeiten.

Perspektiven für alternde Einfamilienhausgebiete

Zukunftsforen zum Wohnen im Alter in Melle und Wallenhorst

Wie stellen sie sich die Bewohner „alter“ Siedlungen ihr Wohnen im Alter vor? Die Meinungen dazu sind so individuell wie die Menschen, die sich äußern. Während die einen so lange wie möglich in ihrem Haus wohnen und es altersgerecht und energetisch sanieren wollen, möchten die anderen ihre arbeitsintensive Immobilie mit großem Garten lieber zeitnah verkaufen und in eine barrierefreie, citynahe Wohnung mit kurzen Wegen zum Einkaufen und zu Gesundheitsdienstleistungen umziehen.

In den beiden Pilotgemeinden zum Projekt „Wohnen mit Zukunft – Orte mit Zukunft“ im Landkreis Osnabrück, Melle und Wallenhorst, fanden im April und Mai weitere Zukunftsforen statt, bei denen interessierte Bürgerinnen und Bürger mit der Gemeinde sowie VertreterInnen aus der Wohnungswirtschaft, von Gesundheits- und Pflegediensten und dem Seniorenbeirat ins Gespräch kamen. Klaus Mensing hat die Zukunftsforen moderiert.

Mehr zu diesem Projekt

Stadtdialog Bargteheide

CONVENT Mensing moderiert Workshop

Um über aktuelle Themen der Stadtentwicklung von Bargteheide zu informieren und mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen, wurde der „Stadtdialog Bargteheide“ gestartet. Auf dem 1. Stadtdialog Bargteheide zum Thema „Bahnhofsumfeld“ wurde auf einer Abendveranstaltung am 21. April 2016 öffentlich über die künftige Gestaltung der Bereiche östlich und westlich des Bahnhofs Bargteheide zur Vorbereitung einer Bauleitplanung diskutiert.

Ziel des Stadtdialogs ist es, den Bürgerinnen und Bürgern Planungsalternativen für die zukünftige Entwicklung ihrer Stadt vorzustellen und diese mit ihnen zu diskutieren, um ein fundiertes Stimmungsbild für Politik und Verwaltung zu gewinnen. Die Ergebnisse werden dann in den politischen Gremien weiter behandelt und entschieden.

Klaus Mensing moderierte die Veranstaltung.

 

Foto Bahnhofsgebäude: CONVENT Mensing
Foto der Veranstaltung: Petra Hübner, Stadt Bargteheide

Wohnen mit Zukunft – Orte mit Zukunft

Die Trends sind bekannt: Auch in den Städten und Gemeinden im Landkreis Osnabrück altert die Wohnbevölkerung – und deren Immobilien altern mit. Aufgrund dieser veränderten und langfristig rückläufigen Nachfrage rückt die Nachnutzung und Revitalisierung des Wohnungsbestands in den Einfamilienhausgebieten in den Fokus, um Leerstände im ortskernnahen Bestand zu vermeiden. Dort kommt es zudem aufgrund des Strukturwandels im Handel zunehmend zu Geschäftsleerständen – mit negativer Wirkung auf die Attraktivität der gesamten Gemeinde als Wohn- und Wirtschaftsstandort.

Der Landkreis Osnabrück hat daher für 2015 den Handlungsschwerpunkt „Wohnen mit Zukunft / Orte mit Zukunft“ aufgelegt. Ziel ist es, in einem umsetzungsorientierten Arbeitsprozess mit ausgewählten Kommunen sowie unter fachlicher Begleitung durch CONVENT Mensing kreative Strategien und Instrumente zur vorausschauenden Revitalisierung des Wohnungsbestandes zu entwickeln.

Mehr zu diesem Projekt

Stadtentwicklungskonzept Bargteheide

Die Stadt Bargteheide denkt über die Erarbeitung eines Stadtentwicklungskonzeptes nach – als Basis für die strategische Planung der nächsten 15 bis 20 Jahre und die Neuaufstellung des F-Plans sowie als Entscheidungsgrundlage für anstehende Planungen und Projekte. Als Input hat Klaus Mensing im Februar Ziele und Vorgehensweisen von Stadtentwicklungskonzepten vorgestellt: neben dem „klassischen“ Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) auch ein stärker umsetzungsorientiertes Stadtentwicklungskonzept (USEK).

Das USEK-Prinzip: Auf zwei moderierten „Findungs-Workshops“ im Juli und September 2015 wurden zunächst – vorbereitet durch eine Befragung der Stadtvertreter – die Vorstellungen, relevanten Themen / Herausforderungen und Entwicklungsziele anhand der Kenntnisse von Politik und Verwaltung zusammengestellt und diskutiert, die für die Stadtentwicklung von Bargteheide derzeit im Vordergrund stehen bzw. für die Zukunft eine strategische Rolle spielen. Geplant ist ein Stadtdialog, um die Themen und möglichen Planungsalternativen zu diskutieren. Der Prozess ist von Beginn an beteiligungs- und ergebnisorientiert, es sind vergleichsweise kurzfristige Entscheidungen bzgl. prioritärer Projekte möglich.

Ortszentrum Oyten

Die Gemeinde Oyten plant ein neues Ortszentrum an der Hauptstraße, bestehend aus einigen Ankernutzungen von Einzelhandel, Dienstleistern und Gastronomie, sowie die Realisierung von Wohnungen und einen „Multifunktionsplatz“. Ein wesentliches Ziel ist dabei eine Steigerung der Frequenz im Ortszentrum und somit die Stärkung der Geschäfte. Das Vorhaben ist das Ergebnis eines städtebaulichen Wettbewerbs sowie eines Beteiligungsverfahrens und erfolgt in der Förderkulisse des Stadtumbau West.

Mehr zu diesem Projekt

Stärkung ländlicher Siedlungen

Im Zentrum des Meller Ortsteils Riemsloh (ca. 3.500 Einwohner, darunter 2.500 Einwohner im Kernort) haben der demografische Wandel und die Trends im Einzelhandel sichtbare Zeichen gesetzt. Mit Schwerpunkt auf der Ortskernentwicklung soll nun ein Masterplan Riemsloh für Jung und Alt erarbeitet werden. Damit auch zukünftig ein attraktiver Ortskern und eine bedarfsgerechte Infrastruktur im Stadtteil vorhanden sind, werden aufbauend auf eine Ist-Analyse (Altersstruktur, Leerstände etc.) konkrete Maßnahmen zur Belebung des Ortskerns erarbeitet und umgesetzt. Wichtige Themen sind Wohnen im Alter (Nachnutzung und Inwertsetzung des Bestandes sowie Neubau), Versorgung und Gesundheit.

Das Projekt wird gefördert durch den Zukunftsfonds Ortskernentwicklung und unterstützt durch CONVENT Mensing und den Landkreis Osnabrück.

Foto: Stadt Melle