Stadtentwicklung, Ortsentwicklung

Jede Kommune hat ihren Charme – und ihre ganz individuellen Herausforderungen. Einen attraktiven Nutzungsmix als Voraussetzung für Frequenz, Städtebau und Gestaltung als Voraussetzung für Aufenthaltsqualität sowie Kooperation der Grundeigentümer, Nutzer / Geschäftsleute und der Kommune als Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung von Strategien und Maßnahmen.

Wichtig ist daher der Blick fürs Ganze, um gemeinsam passgenaue Strategien zu erarbeiten.

Innovatives Zwischennutzungskonzept für die Verdener Innenstadt

Die Herausforderungen kennen viele Städte und Gemeinden: Leerstände in der Innenstadt, für die keine Folgenutzungen zu akquirieren sind – nicht zuletzt aufgrund der Mietforderungen der Eigentümer. Welche Anreize sind notwendig, um innovative Anbieter zu bewegen, ihre frischen Geschäftsideen im Zentrum auszuprobieren?

Die Stadt Verden (Aller) hat daher mit Unterstützung von CONVENT Mensing den Wettbewerb „Probierstadt Verden – Ideen Raum zur Entwicklung geben“ gestartet. Gesucht werden Menschen und Unternehmen, die ihre Ideen und Konzepte im Rahmen von Pop-up-Nutzungen temporär und mietfrei in ausgewählten Geschäftsflächen in der Verdener Innenstadt ausprobieren wollen. Der Wettbewerb richtet sich an interessierte Start-ups sowie an kreative und etablierte Anbieter aus Einzelhandel, Dienstleistungen, Handwerk sowie Kunst und Kultur. Die Flächen können für einen Zeitraum von mindestens einem bis max. sechs Monaten genutzt werden. Zudem gibt es bei Bedarf Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit und der Vernetzung mit lokalen Wirtschaftsakteuren.
Das Projekt wird vom Land Niedersachsen mit dem Programm „Zukunftsräume Niedersachsen“ gefördert. Weitere Infos unter https://www.verden.de/probierstadt.

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Fortschreibung des Orts(kern)entwicklungskonzeptes der Gemeinde Weddingstedt

2018 hat die Gemeinde Weddingstedt mit Unterstützung von CONVENT Mensing ein Entwicklungskonzept für den zentralen Ortsbereich erarbeitet und in der Sitzung der Gemeindevertretung am 26. September 2018 beschlossen. Angesichts wachsender Herausforderungen aufgrund des demografischen und strukturellen Wandels lauteten die Ziele insbesondere Erhalt von Nahversorgung, Gastronomie und ärztlicher Versorgung, ein lebendiger und attraktiver Ortskern und die Förderung der Dorfgemeinschaft. Dabei lag der Fokus auf dem Ortskern rund um die Dorfstraße – als Visitenkarte des Dorfes.

In der Fortschreibung des Ortskernentwicklungskonzeptes wird nun der erweiterte Ortskern genauer betrachtet – mit folgenden Einrichtungen der sozialen Infrastruktur: Schule mit Kindergarten, Sporthalle und Sportplätzen, Feuerwehr sowie das Gemeindezentrum der evangelischen Kirche.

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Zukunftsräume Niedersachsen

Neues Förderprogramm zur Stärkung der Klein- und Mittelstädte

Um Grund- und Mittelzentren und deren Anker- und Versorgungsfunktion im ländlichen Raum zu stärken, hat das Land Niedersachsen ein neues Förderprogramm ins Leben gerufen. Ziel ist die Vernetzung dieser Orte untereinander, um Ideen zu entwickeln, wie Kommunen in ländlichen Räumen ihre Attraktivität und Lebendigkeit erhalten oder steigern können. Gefördert werden investive und nicht-investive Maßnahmen in Mittel- und Grundzentren von Städten, Gemeinden oder Samtgemeinden mit mindestens 10.000 Einwohnern sowie Beratung und Coaching für die Ausarbeitung von Konzepten und förderfähigen Maßnahmen.

CONVENT Mensing berät aktuell mehrere niedersächsische Kommunen dabei, Gestaltungsideen zu Erhalt oder Verbesserung ihrer Attraktivität zu entwickeln und umzusetzen. Erfolgreich war unser Antrag für den „Zukunftsraum Wittlager Land“ (Gemeinden Bad Essen, Bohmte und Ostercappeln), bei dem es im Schwerpunkt darum geht, die Region durch interkommunal abgestimmte Zukunftsinvestitionen in Standortfaktoren und Infrastruktur sowie innovative Mobilitätskonzepte für den ländlichen Raum zu stärken.

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Was kommt, wenn der Handel geht?

Neue Nutzungen für Zentren mit Zukunft

Der Strukturwandel im Einzelhandel mit den sichtbaren Folgen für die Zentren wie zunehmende Leerstände sind aktuelle Herausforderungen, auf die Antworten gefunden werden müssen. In vielen Klein- und Mittelstädten sowie B- und C-Lagen größerer Städte lassen sich nicht mehr für alle Lagen und Immobilien neue Einzelhandelsgeschäfte als Folgenutzungen gewinnen. Insofern sind neue Strategien und Instrumente für eine gesteuerte Transformation der Zentren zu entwickeln.

Dabei wird der Handel auch zukünftig eine Rolle spielen – muss jedoch ergänzt werden um neue Nutzungen, die neue Zielgruppen und Frequenz bringen und dadurch die Attraktivität des Zentrums als urbanem Marktplatz mit neuen Aufenthalts-, Kommunikations- und Erlebnisqualitäten erhöhen. Der Fokus liegt auf „urbanen Offline-Perlen“: Nutzungen, die persönliche Kontakte erfordern und nicht digitalisiert werden können, Menschen ins Zentrum locken und zeitgemäße Treffpunkte bieten: Gastronomie und Freizeit / Sport, Kunst und Kultur, Bildung, Gesundheit oder Pflege, Einrichtungen der sozialen Infrastruktur wie z.B. eine Kita oder eine Bücherei sowie Coworking-Spaces. Zudem sind Flächenangebote zu schaffen, um Handwerk und urbane Produktion zurück in die Zentren zu holen.

Bei CONVENT Mensing stehen diese Fragen bei vielen Projekten im Mittelpunkt: City-Offensive Bramsche, Reallabor Ortskern Bad Essen, Zukunftswerkstatt Innenstadt Holzminden 2022 oder neue Innenstadtprojekte im Rahmen des Förderprogramms „Zukunftsräume Niedersachsen“

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Ein Ortskern für Nindorf – Erarbeitung eines Ortskernentwicklungskonzeptes

Angesichts wachsender Herausforderungen im demografischen und strukturellen Wandel hat die Gemeinde Nindorf ein Ortskernentwicklungskonzept (OEK) erarbeitet. Ziel des OEK ist es, den Herausforderungen der Gemeinde frühzeitig zu begegnen, indem Angebote und Treffpunkte für die Dorfgemeinschaft gestärkt und die Infrastrukturen überprüft werden. Unterstützt wurde die Gemeinde durch CONVENT Mensing. Ebenfalls mit dabei war das Amt Mitteldithmarschen.

Durch die Siedlungsstruktur der Gemeinde längs der B 431 gibt es keinen klar definierten Ortsmittelpunkt in Nindorf. Das gemeindliche Leben findet im und rund um das Gemeindezentrum (Alte Schule) statt – mit einem vielfältigen Angebot an Infrastruktureinrichtungen: Feuerwehr, Kita, Jugendtreff, Spieleland und Sportanlagen. Hier sollten Maßnahmen zur Aufwertung des Ortsmittelpunktes erarbeitet werden – auch angesichts einer möglichen Sanierung des Gebäudes. Zudem galt dem Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den Ortsteilen Nindorf und Farnewinkel besonderes Augenmerk.

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Ortskernentwicklungskonzept der Gemeinde Bovenau

Die Gemeinde Bovenau erarbeitet ein Ortsentwicklungskonzept (OEK) – angesichts wachsender Herausforderungen, die in Bovenau weniger den demografischen, als den strukturellen Wandel betreffen. In Bovenau macht ein steigender Bedarf an Wohnraum die Ausweisung neuer Wohnflächen notwendig. Parallel dazu müssen die Infrastruktureinrichtungen überprüft und ggf. angepasst werden, die das Gemeindeleben und das Miteinander der Ortsteile sowie die Einrichtungen der Nahversorgung und Daseinsvorsorge betreffen.

Ziel ist es, mit dem OEK den Herausforderungen der Gemeinde frühzeitig zu begegnen, indem ein prägender und attraktiver Ortskern als Lebensmittelpunkt etabliert wird. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der zukunftsorientierten, strategischen Entwicklung der kulturellen und sozialen Stätten und Angebote und hier besonders auf dem Gemeinschaftszentrum „Uns Huus“ – unter Beteiligung der Bürger*innen sowie relevanter Akteure. CONVENT Mensing unterstützt die Gemeinde und die Arbeitsgruppe bei der Entwicklung des OEKs.

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