Stadtentwicklung, Ortsentwicklung

Jede Kommune hat ihren Charme – und ihre ganz individuellen Herausforderungen. Einen attraktiven Nutzungsmix als Voraussetzung für Frequenz, Städtebau und Gestaltung als Voraussetzung für Aufenthaltsqualität sowie Kooperation der Grundeigentümer, Nutzer / Geschäftsleute und der Kommune als Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung von Strategien und Maßnahmen.

Wichtig ist daher der Blick fürs Ganze, um gemeinsam passgenaue Strategien zu erarbeiten.

Ortskernentwicklungskonzept der Gemeinde Bovenau

Die Gemeinde Bovenau erarbeitet ein Ortsentwicklungskonzept (OEK) – angesichts wachsender Herausforderungen, die in Bovenau weniger den demografischen, als den strukturellen Wandel betreffen. In Bovenau macht ein steigender Bedarf an Wohnraum die Ausweisung neuer Wohnflächen notwendig. Parallel dazu müssen die Infrastruktureinrichtungen überprüft und ggf. angepasst werden, die das Gemeindeleben und das Miteinander der Ortsteile sowie die Einrichtungen der Nahversorgung und Daseinsvorsorge betreffen.

Ziel ist es, mit dem OEK den Herausforderungen der Gemeinde frühzeitig zu begegnen, indem ein prägender und attraktiver Ortskern als Lebensmittelpunkt etabliert wird. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der zukunftsorientierten, strategischen Entwicklung der kulturellen und sozialen Stätten und Angebote – unter Beteiligung der Bürger*innen sowie relevanter Akteure. CONVENT Mensing unterstützt die Gemeinde und die Arbeitsgruppe bei der Entwicklung des OEKs.

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Machbarkeitsstudie MarktTreff Glasau

Nach der Schließung des Nahversorgers im Ort Sarau der Gemeinde Glasau im Kreis Segeberg fehlt dem Ort ein Lebensmittelladen. Nun laufen Aktivitäten der Dorfgemeinschaft für einen neuen Nahversorger – eine Einwohnerversammlung und eine Befragung mit hoher Beteiligung haben einen deutlichen Wunsch nach einem neuen Dorfladen ergeben, idealerweise als MarktTreff. Ein Standortcheck der BBE für einen MarktTreff wurde bereits durchgeführt – mit positivem Fazit.

CONVENT Mensing ist im Juni mit der Machbarkeitsstudie für einen MarktTreff beauftragt worden. Zunächst geht es darum, ein geeignetes Grundstück und eine Immobilie, einen möglichst erfahrenen Betreiber sowie einen Lieferanten / Grossisten zu finden und darauf aufbauend ein Nutzungs- und Betriebskonzept zu erarbeiten – einschließlich einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Für eine Förderung als Leitprojekt entsprechend der GAK-Förderbedingungen sind zudem die Angebote und Akteure vor Ort in das Konzept einzubinden.

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Zukunft der (Stadt-)Zentren ohne Handel?

Klaus Mensing leitet neue Ad-hoc-Arbeitsgruppe der ARL

 

Die Landesarbeitsgemeinschaft Bremen / Hamburg / Niedersachsen / Schleswig-Holstein (LAG Nordwest) der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) hat eine neue Ad-hoc-Arbeitsgruppe zum Thema „Zukunft der (Stadt-)Zentren ohne Handel? Neue Impulse und Nutzungen für Zentren mit Zukunft“ ins Leben gerufen. Leiter der AG ist Klaus Mensing.

Anlass ist der zunehmende Funktionsverlust des Einzelhandels – sowohl in Klein- und Mittelstädten Norddeutschlands als auch in Stadteilzentren größerer Städte. Wenn die Leitfunktion des Handels abnimmt, steigt die Notwendigkeit, Strategien und Instrumente für eine gesteuerte Transformation der Zentren zu entwickeln. Im Kern geht es dabei um neue Nutzungen außerhalb des Handels, die durch neue Zielgruppen und zusätzliche Frequenz den Handel unterstützen und zu einer höheren Attraktivität des Zentrums als urbanem Marktplatz mit neuen Aufenthalts-, Kommunikations- und Erlebnisqualitäten beitragen.

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Zukunftswerkstatt Innenstadt Holzminden 2022

Ziel der Zukunftswerkstatt Holzminden im Juni 2019 war die Erarbeitung von Visionen und konkreten, umsetzungsorientierten Maßnahmen für die zukünftige Entwicklung der Holzmindener Innenstadt – angesichts vorhandener Strukturschwächen des Einzelhandels und zunehmender Leerstände. Klaus Mensing moderierte die Veranstaltung mit Bürgermeister, Vertreter*innen der Rats-Fraktionen und der Verwaltung, Stadtmarketing sowie weiteren innenstadtrelevanten Akteuren – in kreativer Atmosphäre. Die erarbeiteten Ideen werden derzeit in Politik und Verwaltung weiter diskutiert und konkretisiert.

Strategie-Klausur Ankum 2035

Die Gemeinde Ankum im Osnabrücker Land: Ein schöner Ortskern rund um den Artländer Dom, allerdings eine recht lang gestreckte Hauptstraße mit Leerständen an den Rändern. Eine wachsende Gemeinde auf der Suche nach den richtigen Standorten für neue Wohnbauflächen. Und ein touristisch attraktives Umfeld rund um den Ankumer See, mit Potenzialen für Geschäfte und Gastronomie im Dorfkern.

Wie soll sich Ankum bis 2035 entwickeln? Auf diese Frage sollen in mehreren Strategie-Klausuren mit dem Gemeinderat fundierte Antworten gefunden werden. Zur Vorbereitung hat CONVENT Mensing eine Befragung der Rats-Mitglieder durchgeführt. Abgefragt wurden jeweils die „TOP 5“-Herausforderungen für Ankum bis 2035 (Demographischer Wandel, Stärkung des Ortskerns, Wohnungsbau usw.), für die weitere Entwicklung relevante Flächen, Standorte oder Immobilien sowie Ideen oder Anfragen für zukünftige (neue) Nutzungen im Ortskern, auch außerhalb des Einzelhandels (ggf. bereits mit konkreten Standorten oder Immobilien).

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Konzept für das Gewerbegebiet Kronskamp in Wedel

Die Stadt Wedel hat CONVENT Mensing mit einer baulich-räumlichen und nutzungsstrukturellen Untersuchung des Gewerbegebietes Kronskamp beauftragt. Ziel ist die Erarbeitung eines Konzeptes zur Aufwertung des Gebietes angesichts „offensichtlicher städtebaulich-gestalterischer und räumlich-funktionaler Mängel“. Zudem geht es – wie in vielen Bestandsgebieten – darum, Flächenpotenziale zu mobilisieren und vorhandene Flächen intensiver zu nutzen, um als Wirtschaftsförderung angebotsfähig zu bleiben. Die Umsetzung erfolgt im Dialog mit den ansässigen Betrieben und Eigentümern. Denn sie sind diejenigen, die die Strategie für das Gebiet mittragen und durch ihr Investment aktiv bei der Umsetzung einzelner Maßnahmen mitarbeiten müssen.

Kennzeichnend für das ca. 37,5 ha große Untersuchungsgebiet ist die heterogene Nutzung: Größere Gewerbebetriebe, Kleinunternehmen, Einzelhandel sowie die FH Wedel – zudem Brachflächen. Hinzu kommen wie in vielen Gewerbegebieten schwierige Eigentümer und Konflikte um einzelne Ansiedlungen. Das Wedel-Schulauer-Tageblatt nennt das Gebiet „Wedels wilder Osten“.

Aufbauend auf die Bestandsanalyse und eine schriftliche Befragung der Betriebe und Eigentümer (mit einer Rücklaufquote von ca. 29 %) hat CONVENT Mensing Interviews mit Schlüsselakteuren geführt. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen für einzelne Flächen sowie für das Gewerbegebiet insgesamt hat Klaus Mensing im Juni im Planungsausschuss der Stadt Wedel vorgestellt.